Rockhampton to Rainbow Beach (09.11.13 - 477km)
Fraser Island (10.-12.11.13)
Anschließend ging es wieder zurück auf den Highway und ab nach Rainbow Beach. Wieder war es spät am Abend als wir ankamen. Die 4. Nacht im Auto wartete auf uns. Am nächsten Tag hatten wir unsere safety lesson für Fraser Island. Dort fuhren wir mit ein paar richtig dicken Geländewagen, 4WD, hin und zelten für 3 Tage auf der riesigen SandinselDas Sicherheitstraining bestand aus einem 40-minütigen Horrorszenario, was alles passieren kann und wie man sich im worst case verhalten soll, danach ein Vortrag, der besagte, dass der Film Quatsch sei und was man wirklich machen soll. 1,5h später waren wir alle relativ abgenervt von so viel untypischer Übersicherheit und froh den Part überstanden zu haben. Als Belohnung: Sandboarding! :) Noch beeindruckender fanden wir die riiiesige Düne dahinter und den Abgrund aus Sandstein runter zum Meer mit farbenfroh leuchtendem Sonnenuntergang und roter Sonne. Zu doof, dass wir keine Kameras dabei hatten!
Der nächste Morgen begann, wer hätte es gedacht, mit einer weiteren Sicherheitsbelehrung und dem Verpacken des Proviants für den Trip. Als es endlich losgehen konnte, fuhren wir zur ferry, wo bereits die ersten Autos im Sand stecken blieben. Über ein walky talky hielten wir die Verbindung mit unserem Guide, der in der Front fuhr. So, da waren wir, auf der schönen Insel, Fraser Island. Überraschend und traurig waren die hunderten toten Zugvögel, die den "Winter" hier verbringen wollen, die 1000 Meilen jedoch nicht ohne weiteres überlebt haben. Umso mehr beeindruckten mich die paar Tierchen, die es doch geschafft haben! Nach kurzer Eingewöhnungszeit ging es dann richtig ab in den Sand, einen Parcours entlang, dass uns im wahrsten Sinne des Wortes die Ohren schlackerten, durch den australischen Dschungel, bei dem es mich nicht gewundert hätte, wenn uns gleich Mogli, Balu oder King Loui den Weg gekreuzt hätten. Wir heizten durch die engen Sandstraßen, die so uneben waren, das wir dauerhaft durchs Auto flogen und ungewollt headbangten während der werte Jack Johnson versuchte ein wenig Chille Mille zu verbreiten. Gut, dass wir kurz vorher erst gegessen hatten! :) Bald erreichten wir den McKanzie Lake, wo wir uns dankbar abkühlten, bevor wir die 2. Runde 4WD-Rodeo starteten. Am Abend trafen wir in unserem Camp ein, bezogen unsere Zelte und kochten zusammen. Die folgenden Tage fuhren wir mit den Autos quer über die Insel, schauten einige wunderschöne Aussichtspunkte an, schwammen in einem Rock Pool und in Süßwasserseen und -flüssen, die direkt an's salzige Meer angrenzten und erkundeten ein altes Schiffswrack. Abends machten wir unerlaubterweise einen Nachtspaziergang am Strand. Warnung vor Dingos, uns begegneten jedoch keine, nur tagsüber. Am 3. Tag habe ich mich auch mal getraut zu fahren, coooles Ding! :)
Welcome to Fraser Island
Adjoa am Steuer
Luxuscamping :)
Ist das cool, oder ist das cool?!
Rock Pool
Maheno shipwreck
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