Samstag, 2. November 2013
Aborigines
Zur Beruhigung an alle diejenigen, die den kleinen Zwischenfall gestern mitbekommen haben - alles ist cool! Wir sind gestern Abend noch heil und unversehrt im Hostel angekommen, alles easy. Ein eher wenig schöner Blogeintrag, aber das muss leider auch einmal gesagt und erklärt werden! Normalerweise bin ich von Ureinwohnern und Traditionfanatikern tief beeindruckt und sehr interessiert, nicht aber von solchen, die uns gestern in Townsville den Weg gekreuzt haben. Ich weiß noch genau, wie fasziniert ich von den Einheimischen in Ghana und Burkina Faso war, von ihrer Lebensweise, dem Zusammenhalt untereinander und dem Stolz und Bewusstsein der Familien- bzw. Stammeszugehörigkeit. Hier ist es anders. Die Aborigines, die in die besiedelten (Groß-)Städte Australiens gekommen sind, um ihren Trotz und Ärger an unschuldigen Menschen auszulassen, haben für mein Empfinden falschen Stolz und legen ein wahnsinnig unsoziales Verhalten an den Tag, das auf Ungebildetheit und Sturheit zurückzuführen ist. Hier liegt einiges im argen und der Hass ist eindeutig falsch platziert. Soviel ich in Erfahrung bringen konnte erhalten sie von Sozialhelfern und Regierung jede Menge Unterstützung, die jedoch nicht ge- sondern ausgenutzt wird. Beispiele hierfür gibt es unzählige. In Sydney zwar weniger, dafür in Cairns und hier in Townsville umso mehr: Sie sind den ganzen Tag sturzbetrunken, sowohl jung als alt, Mann und Frau gleichermaßen. Die meiste Zeit halten sie sich in Gruppen auf und veranstalten einen Affenzirkus nach dem anderen. Sie schreien sich gegenseitig an, beleidigen und schlagen sich, solange bis die Polizei ausrückt oder einer von selbst nachgibt und sich verzieht. Schlimm genug, heftiger und beängstigender wird es, wenn sie Passanten "angreifen". Zwar nur verbal, soweit ich es bisher beobachten und selbst erleben konnte, aber ebenso unnötig! Vermutlich aus Langeweile und Unzufriedenheit als mit Sicherheit auch eine gewisse Spur von Neid. Für mich ist das alles nicht ganz nachvollziehbar und schwierig zu verstehen, was hier falsch läuft. Wenn ich sie sehe, schaue ich sie nicht einmal mehr an, sondern schaue, dass ich Land gewinne! So auch gestern: Beim Skypen mit Freunden am späten Abend im Stadtzentrum kam eine Gruppe Aborigines und machten einen Riesenkrach, als seien es wilde Tiere. Wir beachteten sie nicht weiter, doch als sie anfingen sich zu uns zu bewegen und uns auf eine widerliche Art und Weise anzuquatschen brachen wir unsere Gespräche ab und flüchteten zügig! In Zukunft werden wir uns direkt verziehen, wenn sich eine solche Gruppe nähert! Traurig aber wahr... Man muss aber auch sagen, dass es die Aborigines, wie wir uns sie in Europa vorstellen, in den gebliebenen Naturreservaten gibt. Schade ist eben nur, dass diese "Stadtaborigines" alles in den Dreck ziehen. In Alice Springs, Central Australia muss es noch schlimmer sein, dort geht die Gewalt um einiges weiter, weswegen ich nur jedem raten kann sich dort niemals alleine aufzuhalten! Wir haben daraus gelernt.
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