...und während ich durch die Straßen lauf' wird langsam schwarz zu blau...
Es fällt mir immer noch schwer mich so früh morgens aus dem Bett zu kämpfen, wenn das ganze Hostel noch schläft und es draußen noch komplett dunkel ist. Erst wenn ich in Kogarah ankomme, geht ganz langsam die Sonne auf und der Tag beginnt. Am Wochenende musste ich erst um 7:00 Uhr auf der Arbeit sein, supergeil, das hieß ausschlafen! :D Dann lernte ich auch den Mann meiner Chefin, die übrigens doch nicht Ines, sondern Anci bzw. Ancia heißt, kennen. Matt ist ein super lustiger Typ, Koch, der nur Faxen im Kopf hat. Abends schaute ich mit den Mädels das Feuerwerk am Darling Harbour an, wie immer traumhaft schön! :) Den Sonntag bekam ich frei, also konnte ich da meinen Zweitjob antreten: Flyer austragen.
supercooler Briefkasten!
auf meiner Route, schönen Gruß an der Stelle! :)
Für diese körperliche Höchstleistung bekam ich gerade einmal 60$ Ausbeute! Deswegen bleibt es auch tatsächlich nur ein Zweitjob! Meinen Drittjob trete ich am Montag an: Rezeptionistin im Hostel, work for accomodation. Perfekt, so kann ich mir die 174$ Hostelkosten pro Woche auch noch sparen. Heißt also ich arbeite montags-freitags von 5:30-11:00am im Café, 5:00-8:00pm im Hostel und an meinen ggf. freien Tagen zwischendurch als Distributeurin. 3 Jobs bedeutet auch tägliches Zeitmanagement, ein absolutes Fremdwort für Backpacker. Würde ich hier im Hostel jemand X-beliebigen nach aktuellem Tag, Monat oder Uhrzeit fragen, würde derjenige mich wahrscheinlich nur doof anschauen und mit den Achseln zucken. Auch mein Biorhythmus ist total durcheinander. Nachts schlafe ich zwischen 3-4 Stunden, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, versuche ich mich auszuruhen, was aber, wie ihr euch sicher vorstellen könnt, in einem Zimmer mit 9 Mitbewohnern und einem Hostel voll mit Feierwütigen nicht ganz so einfach ist. Ein weiterer gravierender Nachteil ist, und haltet mich jetzt nicht für verrückt, Elena und ich sind auf Travelmat-Entzug! Wir sehen uns zwar trotzdem jeden Tag, sitzen aber nicht mehr wie gewohnt 24h ununterbrochen aufeinander und machen alles zusammen.
Aber ein bedeutender Vorteil: PATTE! Ich bin wieder flüssig!
Zwar habe ich das Gehalt schon wieder investiert, aber das Gefühl von Geldscheinen in meiner Hand fühlte sich verdammt gut und ungewohnt an! Investiert habe ich meine frisch verdienten Tacken in ein Zugticket des Indian Pacifics, der mich Mitte März von Adelaide nach Perth und somit von Elena trennen und dafür in den Westen bringen wird. Der Abschied wird natürlich gebührend auf unseren 2 Festivals gefeiert! Von Perth aus suche ich mir neue travelmates, mit denen ich die mehr als 4000km Outback nach Darwin roadtrippen werde. Von dort aus fliege ich Ende März zurück nach Melbourne und dann weiter nach Neuseeland.






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