Nach unserem Vorstellungsgespräch heute morgen waren wir etwas geknickt, da wir kein wirklich gutes Gefühl hatten. Bedröppelt liefen wir zurück in die Stadt und verbrachten 3h damit Bewerbungen aller Art rauszuhauen. Als uns die Motivation endgültig verlassen hatte, beschlossen wir den Heimweg anzutreten. Am Bahnhof angekommen graute es uns schon davor unser Zugticket zu ziehen: 8,50$ Einfache Fahrt. Das tut besonders weh, weil wir uns seit 1 Woche ausschließlich von Instant Noodles, 2,17$ für ein 10er Pack und verchlortem Leitungswasser ernähren, um irgendwie unser letztes bisschen Geld, im Übrigen waren das nun fast auf den Cent genau noch 50$, zu sparen! Sprich am Tag lebten wir von umgerechnet weniger als 50 EuroCent! So langsam aber sicher ging uns also wirklich das Geld aus trotz mehr als 60 Bewerbungen, die wir schon jeweils verschickt und persönlich ausgehändigt hatten!
Aaaaber dann! Plötzlich klingelt Elenas Handys. Was ist denn jetzt los?! Stephen, der Kerl, bei dem wir das job interview hatten. Na toll, der wird uns jetzt wohl unsere Absage erteilen...Vonwegen! Elena bekam eine Zusage! :) Sie sagte, dass Stephen mich auch gleich anrufen wird. Leider konnte ich nicht warten, ich musste super dringend Wee Wee ohne Rücksicht auf Verluste und verwettete alles darauf, das mein Handy genau dann klingeln würde! Warum genau spiele ich nochmal kein Lotto? Ich hatte Recht! In der ekligen Bahnhofstoilette war es auch noch so laut, dass ich kein Wort verstand, was er sagte und hatte schon wieder ein schlechtes Gefühl! Er fragte nach meiner Email-Adresse und wir beendeten das Gespräch. Kurz darauf kam das:
Yesssss!!! Soo Morgen heißt es also früh raus mit der Kiste und anfangen zu arbeiten! Wenn wir die Probewoche nun erfolgreich überstehen, haben wir das Ding fest in der Tasche! Also wünscht uns Glück! Andernfalls haben wir noch ein zweites Vorstellungsgespräch im Petto! :)
Wie uns ein weiser Backpacker in Cairns sagte: Euch muss erst der Arsch auf Grundeis gehen, bevor etwas gutes passiert! Das ist das wirklich abenteuerliche am Backpackerleben!
Montag, 18. November 2013
Sonntag, 17. November 2013
Brisbane
Ich weiß nicht, was die meisten Leute gegen Brisbane haben. Wir kamen an und haben uns direkt in die Stadt verliebt! Im Prinzip ist es hier wie in Sydney, nur kleiner. Geteilt wird die knapp 2mio-Einwohner Hauptstadt von Queensland vom Brisbane River, der sich mit seinen zahlreichen Brücken durch die Skyline schlängelt. Irgendwie erinnern mich die vielen Brücken ans schöne Köln! :)
Nachdem wir am ersten Tag mal so ordentlich "de Arsch gewesch bekomm hon" war unser host so lieb uns am nächsten Morgen Frühstück zu machen: Banana Pancake mit Ahornsirup uuh yummi! :) Danach zeigte er uns ein Opossum, das bei ihm im Fahrradkeller wohnt, so süß! :) So kann der Tag beginnen! Hochmotiviert fuhren wir in die Stadt: Jobsuche! Wir zogen uns extra verhältnismäßig schick an, sogar lange Hosen bei der Hitze! Und was passiert?! Na klar, es fängt an monsunartig zu regnen! Aus unseren Stadtplänen bastelten wir uns einen Regenschutz, wofür wir ziemlich bejubelt wurden! :D Für Australier ist es ganz normal auch im Regen vollkommen entspannt durch die Straßen zu laufen - aber pitschnass bei einem Vorstellungsgespräch auflaufen?! Wir beschlossen uns unterzustellen. Dort trafen wir einen jungen Deutschen von einer Charity Organisation, er erzählte von seinem Job und wir beschlossen uns auch dort zu bewerben (mehr dazu später).
Kurz darauf sprach uns Tito an, ein Italiener, um die 50, 4 Autoschlüssel seiner Hand: Mercedes, Audi, Porsche, Ferrari. Er versuchte uns einen Job an der Gold Coast anzudrehen: Filmproduktion, 180$/h. Ooookay, und tschüss! Es hörte auf zu regnen, also weiter zu unserem Vorstellungsgespräch in einem gehobenen Asiarestaurant. Verlief ganz gut, aber bis jetzt haben wir leider noch nichts gehört. Die nächsten Tage verbrachten wir weiterhin mit der Jobsuche, schauten uns die wunderschönen Southbank Parklands mit Lagune und den Botanical Garden an.
Dort trafen wir tatsächlich schon wieder einen Bekannten aus Sydney, den wir bereits auf Fraser Island wiedergesehen und in Airlie Beach und Cairns nur knapp verpasst haben, verrückt und lustig! :) Am Abend regnete es wieder, diesmal sogar Gewitter! Ich dachte wirklich ich muss sterben! Am Zug trafen wir eine Polin, die unser Schicksal teilte. Irgendwie haben wir es doch geschafft und zu Hause wartete die nächste Herausforderung: Kakerlaken, Fliegen, Spinnen, die sich bei dem Wetter auch gerne ins Haus verziehen! Bewaffnet mit Insektenvernichtungsspray gingen wir 2 bloody germans auf die Jagd, bis Michael uns lachend entdeckte und uns half die Schlacht zu gewinnen. Danach setzen wir uns noch zusammen, Lilly und ein anderer Freund jointen uns, wir zischten leckeres Becks, spielten Kartenspiele, Michael spielte Gitarre und Ukulele! Heute, nach 4 coolen Tagen, zogen wir aus...Zur Feier des Tages kochten Michael uns sein Kumpel Andy aus England ein Abschiedsdonner! Dann hieß es Byebye Yeronga :( Hello Ipswich :) Dank Eva, die wir in Townsville kennenlernten, haben wir dort ein Plätzchen, wo wir ein paar Tage kostenfrei bleiben können. Unser neuer host Putra holte uns mit seinem Auto ab. Wir trauten unseren Augen nicht, als er in die Einfahrt mit elektrischem Garagentor einbog! Mit weit aufgerissenen Augen und offenen Mündern tapsten wir etwas unsicher in die Wohnung: Flatscreen, weiße Ledercouch, WLAN und ein eigenes Zimmer für jeden mit Deckenventilator! Aber wir entschlossen uns einen Raum zu teilen, denn seit über 60 Tagen, 1440 Stunden waren wir nicht mehr getrennt! Joa und so sitzen wir nun hier, glücklich wie 2 Schnitzel und warten auf Morgen, denn da haben wir unser 2. Vorstellungsgespräch bei Der Charity Organisation! :))
Kurz darauf sprach uns Tito an, ein Italiener, um die 50, 4 Autoschlüssel seiner Hand: Mercedes, Audi, Porsche, Ferrari. Er versuchte uns einen Job an der Gold Coast anzudrehen: Filmproduktion, 180$/h. Ooookay, und tschüss! Es hörte auf zu regnen, also weiter zu unserem Vorstellungsgespräch in einem gehobenen Asiarestaurant. Verlief ganz gut, aber bis jetzt haben wir leider noch nichts gehört. Die nächsten Tage verbrachten wir weiterhin mit der Jobsuche, schauten uns die wunderschönen Southbank Parklands mit Lagune und den Botanical Garden an.
Dort trafen wir tatsächlich schon wieder einen Bekannten aus Sydney, den wir bereits auf Fraser Island wiedergesehen und in Airlie Beach und Cairns nur knapp verpasst haben, verrückt und lustig! :) Am Abend regnete es wieder, diesmal sogar Gewitter! Ich dachte wirklich ich muss sterben! Am Zug trafen wir eine Polin, die unser Schicksal teilte. Irgendwie haben wir es doch geschafft und zu Hause wartete die nächste Herausforderung: Kakerlaken, Fliegen, Spinnen, die sich bei dem Wetter auch gerne ins Haus verziehen! Bewaffnet mit Insektenvernichtungsspray gingen wir 2 bloody germans auf die Jagd, bis Michael uns lachend entdeckte und uns half die Schlacht zu gewinnen. Danach setzen wir uns noch zusammen, Lilly und ein anderer Freund jointen uns, wir zischten leckeres Becks, spielten Kartenspiele, Michael spielte Gitarre und Ukulele! Heute, nach 4 coolen Tagen, zogen wir aus...Zur Feier des Tages kochten Michael uns sein Kumpel Andy aus England ein Abschiedsdonner! Dann hieß es Byebye Yeronga :( Hello Ipswich :) Dank Eva, die wir in Townsville kennenlernten, haben wir dort ein Plätzchen, wo wir ein paar Tage kostenfrei bleiben können. Unser neuer host Putra holte uns mit seinem Auto ab. Wir trauten unseren Augen nicht, als er in die Einfahrt mit elektrischem Garagentor einbog! Mit weit aufgerissenen Augen und offenen Mündern tapsten wir etwas unsicher in die Wohnung: Flatscreen, weiße Ledercouch, WLAN und ein eigenes Zimmer für jeden mit Deckenventilator! Aber wir entschlossen uns einen Raum zu teilen, denn seit über 60 Tagen, 1440 Stunden waren wir nicht mehr getrennt! Joa und so sitzen wir nun hier, glücklich wie 2 Schnitzel und warten auf Morgen, denn da haben wir unser 2. Vorstellungsgespräch bei Der Charity Organisation! :))
Mittwoch, 13. November 2013
Roadtrip Part I - Townsville to Brisbane: Brisband City
Rainbow Beach to Brisbane (13.11.13 - 241km)
Nach einer weiteren mehr oder minder schlaflosen Nacht in unserem Nichtvan sattelten wir am frühen Morgen unsere Pferde und starteten durch nach Brisbane. Auf dem Weg hielten wir an der coolsten Raststätte Australiens an und kauften uns eine Wassermelone, gefühlte 100kg schwer für "'n Appel und 'n Ei" und legendäres Bananabread!
Um uns die Fahrt ein wenig angenehmer zu gestalten, malten wir Schilder mit "Smile" und hielten sie aus dem Autofenster und belustigten damit den gesamten Highway! :) Ein ziemlich cooler Truckfahrer malte sogar einen Smiley auf ein Stück Papier und hielt es raus, wie cool ist das denn!? :D Via Internet konnten wir hier in Brisbane einen couchsurfing-host überzeugen uns bei sich hausen zu lassen, wenigstens für 3 Tage. Dave lies uns direkt vor der Haustür raus, wir verabschiedeten uns von unseren Travelmates! :(
Die Beschreibung unseres Hosts: Ein Haus mit Dschungel im Vorgarten und einem blauen Schild mit Aufdruck "for sale"...Punktlandung! Da wartete wirklich ein Dschungel auf uns, mit all seinen Bewohnern! An denen mussten wir wohl oder übel vorbei, um ans "Haus" zu gelangen, ich kann euch sagen...Hat jemand Jumanji gesehen? 1995 mit Robin Williams. Die Szene mit den Spinnen erinnerte mich stark an unsere Situation! Ich war froh als wir auf der anderen Seite ankamen! Sowas wie eine Haustür gab es nicht an dem unstabil wirkenden Holzhaus, recht außerhalb von Brisbane City, lediglich 2 Türen, die nicht wirklich bewohnt aussahen, wir klopften. Nach einiger Zeit öffnete uns ein junger Student in Pandabärenpyjama die knarksende Tür, Napoleon, und bat uns herein. "Michael ist unten." Wir schauten uns zwischen den Mangapostern und Kampfgeräten fragend um. Nach ein paar Minuten kam er nach oben. Michael, unser host, 25 Jahre alt, Student, dünn, rote lange Locken. Klettert gerne und baut Fahrräder. Im ersten Moment wussten wir nicht, was wir von der ganzen Sache halten sollten. Nach einer Hausführung und einem warm up waren wir uns einig, dass alles halb so wild ist! Netterweise fuhr Michael uns am Mittag mit seinem Auto in die Stadt, damit wir ein paar Erledigungen machen konnten. Er ist wirklich superlieb! Wir klapperten jedes Hostel der Stadt ab, um work for accommodation zu finden, leider nicht sonderlich erfolgreich. Erfreulich dagegen ein Angebot eines Asiatischen Nobelrestaurants! Dort haben wir nun eine Art Vorstellungsgespräch, juhuuu! :)
Am Abend beschlossen wir Geld zu sparen und den Heimweg zu Fuß anzutreten. 5,1km im Dunkeln bei Regen, darauf hatten wir uns nicht eingestellt! :D Wir waren überglücklich, als wir unsere Bleibe erreichten, nicht aber, als wir versuchten ins Haus zu kommen. Auf halber Strecke durch den Dschungel kehrten wir um, da alles voll mit Spinnennetzen war und beschlossen den Weg hinten herum zu benutzen, das klappte besser. Nach 9 Tagen ohne Bett freuten wir uns auf eine weiche Matratze und ließen den Abend so ausklingen, draußen gewitterte es, der rieselnde Regen brachte uns zum Einschlafen.
Nach einer weiteren mehr oder minder schlaflosen Nacht in unserem Nichtvan sattelten wir am frühen Morgen unsere Pferde und starteten durch nach Brisbane. Auf dem Weg hielten wir an der coolsten Raststätte Australiens an und kauften uns eine Wassermelone, gefühlte 100kg schwer für "'n Appel und 'n Ei" und legendäres Bananabread!
Um uns die Fahrt ein wenig angenehmer zu gestalten, malten wir Schilder mit "Smile" und hielten sie aus dem Autofenster und belustigten damit den gesamten Highway! :) Ein ziemlich cooler Truckfahrer malte sogar einen Smiley auf ein Stück Papier und hielt es raus, wie cool ist das denn!? :D Via Internet konnten wir hier in Brisbane einen couchsurfing-host überzeugen uns bei sich hausen zu lassen, wenigstens für 3 Tage. Dave lies uns direkt vor der Haustür raus, wir verabschiedeten uns von unseren Travelmates! :(
Die Beschreibung unseres Hosts: Ein Haus mit Dschungel im Vorgarten und einem blauen Schild mit Aufdruck "for sale"...Punktlandung! Da wartete wirklich ein Dschungel auf uns, mit all seinen Bewohnern! An denen mussten wir wohl oder übel vorbei, um ans "Haus" zu gelangen, ich kann euch sagen...Hat jemand Jumanji gesehen? 1995 mit Robin Williams. Die Szene mit den Spinnen erinnerte mich stark an unsere Situation! Ich war froh als wir auf der anderen Seite ankamen! Sowas wie eine Haustür gab es nicht an dem unstabil wirkenden Holzhaus, recht außerhalb von Brisbane City, lediglich 2 Türen, die nicht wirklich bewohnt aussahen, wir klopften. Nach einiger Zeit öffnete uns ein junger Student in Pandabärenpyjama die knarksende Tür, Napoleon, und bat uns herein. "Michael ist unten." Wir schauten uns zwischen den Mangapostern und Kampfgeräten fragend um. Nach ein paar Minuten kam er nach oben. Michael, unser host, 25 Jahre alt, Student, dünn, rote lange Locken. Klettert gerne und baut Fahrräder. Im ersten Moment wussten wir nicht, was wir von der ganzen Sache halten sollten. Nach einer Hausführung und einem warm up waren wir uns einig, dass alles halb so wild ist! Netterweise fuhr Michael uns am Mittag mit seinem Auto in die Stadt, damit wir ein paar Erledigungen machen konnten. Er ist wirklich superlieb! Wir klapperten jedes Hostel der Stadt ab, um work for accommodation zu finden, leider nicht sonderlich erfolgreich. Erfreulich dagegen ein Angebot eines Asiatischen Nobelrestaurants! Dort haben wir nun eine Art Vorstellungsgespräch, juhuuu! :)
Am Abend beschlossen wir Geld zu sparen und den Heimweg zu Fuß anzutreten. 5,1km im Dunkeln bei Regen, darauf hatten wir uns nicht eingestellt! :D Wir waren überglücklich, als wir unsere Bleibe erreichten, nicht aber, als wir versuchten ins Haus zu kommen. Auf halber Strecke durch den Dschungel kehrten wir um, da alles voll mit Spinnennetzen war und beschlossen den Weg hinten herum zu benutzen, das klappte besser. Nach 9 Tagen ohne Bett freuten wir uns auf eine weiche Matratze und ließen den Abend so ausklingen, draußen gewitterte es, der rieselnde Regen brachte uns zum Einschlafen.
Roadtrip Part I - Townsville to Brisbane
Rockhampton to Rainbow Beach (09.11.13 - 477km)
Fraser Island (10.-12.11.13)
Anschließend ging es wieder zurück auf den Highway und ab nach Rainbow Beach. Wieder war es spät am Abend als wir ankamen. Die 4. Nacht im Auto wartete auf uns. Am nächsten Tag hatten wir unsere safety lesson für Fraser Island. Dort fuhren wir mit ein paar richtig dicken Geländewagen, 4WD, hin und zelten für 3 Tage auf der riesigen SandinselDas Sicherheitstraining bestand aus einem 40-minütigen Horrorszenario, was alles passieren kann und wie man sich im worst case verhalten soll, danach ein Vortrag, der besagte, dass der Film Quatsch sei und was man wirklich machen soll. 1,5h später waren wir alle relativ abgenervt von so viel untypischer Übersicherheit und froh den Part überstanden zu haben. Als Belohnung: Sandboarding! :) Noch beeindruckender fanden wir die riiiesige Düne dahinter und den Abgrund aus Sandstein runter zum Meer mit farbenfroh leuchtendem Sonnenuntergang und roter Sonne. Zu doof, dass wir keine Kameras dabei hatten!
Der nächste Morgen begann, wer hätte es gedacht, mit einer weiteren Sicherheitsbelehrung und dem Verpacken des Proviants für den Trip. Als es endlich losgehen konnte, fuhren wir zur ferry, wo bereits die ersten Autos im Sand stecken blieben. Über ein walky talky hielten wir die Verbindung mit unserem Guide, der in der Front fuhr. So, da waren wir, auf der schönen Insel, Fraser Island. Überraschend und traurig waren die hunderten toten Zugvögel, die den "Winter" hier verbringen wollen, die 1000 Meilen jedoch nicht ohne weiteres überlebt haben. Umso mehr beeindruckten mich die paar Tierchen, die es doch geschafft haben! Nach kurzer Eingewöhnungszeit ging es dann richtig ab in den Sand, einen Parcours entlang, dass uns im wahrsten Sinne des Wortes die Ohren schlackerten, durch den australischen Dschungel, bei dem es mich nicht gewundert hätte, wenn uns gleich Mogli, Balu oder King Loui den Weg gekreuzt hätten. Wir heizten durch die engen Sandstraßen, die so uneben waren, das wir dauerhaft durchs Auto flogen und ungewollt headbangten während der werte Jack Johnson versuchte ein wenig Chille Mille zu verbreiten. Gut, dass wir kurz vorher erst gegessen hatten! :) Bald erreichten wir den McKanzie Lake, wo wir uns dankbar abkühlten, bevor wir die 2. Runde 4WD-Rodeo starteten. Am Abend trafen wir in unserem Camp ein, bezogen unsere Zelte und kochten zusammen. Die folgenden Tage fuhren wir mit den Autos quer über die Insel, schauten einige wunderschöne Aussichtspunkte an, schwammen in einem Rock Pool und in Süßwasserseen und -flüssen, die direkt an's salzige Meer angrenzten und erkundeten ein altes Schiffswrack. Abends machten wir unerlaubterweise einen Nachtspaziergang am Strand. Warnung vor Dingos, uns begegneten jedoch keine, nur tagsüber. Am 3. Tag habe ich mich auch mal getraut zu fahren, coooles Ding! :)
Welcome to Fraser Island
Adjoa am Steuer
Luxuscamping :)
Ist das cool, oder ist das cool?!
Rock Pool
Maheno shipwreck
Roadtrip Part I - Townsville to Brisbane: Rockhampton
Airlie Beach to Rockhampton (07.-08.11.13 - 483km)
Halb vertrocknet kamen wir eine ganze Weile später wieder im Hostel an, packten alles zusammen und fuhren bald los Richtung Rockhampton. Ein neuer Travelmate Larissa aus Braunschweig. Auf den endlosen Highways sahen wir zahlreiche Kängurus am Straßenrand, leider auch viele tote...Eines ist sogar gegen meine Tür gehüpft! :( Aber noch nicht schlimm genug: Als die Dämmerung den Abend einläutete, sahen wir regelmäßig Rauchschwaden am Himmel und darunter Farben eines heftigen Sonnenunterganges, nur dass es keine Sonnenuntergänge waren, sondern Buschbrände! Riesige Buschfeuer wüteten wie ich finde sehr unkontrolliert und großflächig sowohl mitten im
Nirgendwo als auch in Nähe der Zivilisation. In Panik gerät dabei trotzdem keiner. Als wir einen kurzen break einlegten, kam plötzlich ein gruseliger alter Mann aus dem Nichts, wir haben uns zu Tode erschrocken, nichts wie weg!
Wir ratterten die letzten Kilometer herunter und erreichten sichtlich erschöpft Mitten in der Nacht Rockhampton, richteten das Auto her und legten uns hin und beteten, dass die Plozei keine Kontrollen fährt (Strafbuse 210$ p.p.). Wir hatten Glück! :) Am nächsten Morgen wurden wir durch die bruzelnde Sonne geweckt. Die nette alte Dame, vor deren mit Kitsch übersäten Haus wir parkten, erklärte uns 3x dass es unten am Strand öffentliche Duschen gäbe! Perfekt! Aus versprochenen 10 Minuten wurden 30 durch einen schmalen Pfad, in den Bäumen "schliefen" Flughunde...der Boden war durchnässt von Fledermausurin, ziemlich widerlich! Jetzt freuten wir uns noch mehr auf eine Dusche! Was man dafür nicht alles tut! Ihr müsst euch vorstellen, dass wir in unseren Schlafanzügen, total verpennt und müde mit unseren Waschbeuteln am Strand umherliefen und eine Nasszelle suchten. Uns war es etwas unangenehm aber die Leute interessierte es kaum. Alles was wir fanden war ein Häuschen mit 2 offenen Duschen und Toiletten. Vergleichbar mit einer Autobahn-Raststädtentoilette in Deutschland. Ja, so lernt man das Backpackerleben lieben! :) Wir wuschen uns auf abenteuerliche Weise und wanderten zurück zum Auto, um zu unserem Tagesziel zu gelangen: Den Capricorn Caves.
Halb vertrocknet kamen wir eine ganze Weile später wieder im Hostel an, packten alles zusammen und fuhren bald los Richtung Rockhampton. Ein neuer Travelmate Larissa aus Braunschweig. Auf den endlosen Highways sahen wir zahlreiche Kängurus am Straßenrand, leider auch viele tote...Eines ist sogar gegen meine Tür gehüpft! :( Aber noch nicht schlimm genug: Als die Dämmerung den Abend einläutete, sahen wir regelmäßig Rauchschwaden am Himmel und darunter Farben eines heftigen Sonnenunterganges, nur dass es keine Sonnenuntergänge waren, sondern Buschbrände! Riesige Buschfeuer wüteten wie ich finde sehr unkontrolliert und großflächig sowohl mitten im
Nirgendwo als auch in Nähe der Zivilisation. In Panik gerät dabei trotzdem keiner. Als wir einen kurzen break einlegten, kam plötzlich ein gruseliger alter Mann aus dem Nichts, wir haben uns zu Tode erschrocken, nichts wie weg!
Wir ratterten die letzten Kilometer herunter und erreichten sichtlich erschöpft Mitten in der Nacht Rockhampton, richteten das Auto her und legten uns hin und beteten, dass die Plozei keine Kontrollen fährt (Strafbuse 210$ p.p.). Wir hatten Glück! :) Am nächsten Morgen wurden wir durch die bruzelnde Sonne geweckt. Die nette alte Dame, vor deren mit Kitsch übersäten Haus wir parkten, erklärte uns 3x dass es unten am Strand öffentliche Duschen gäbe! Perfekt! Aus versprochenen 10 Minuten wurden 30 durch einen schmalen Pfad, in den Bäumen "schliefen" Flughunde...der Boden war durchnässt von Fledermausurin, ziemlich widerlich! Jetzt freuten wir uns noch mehr auf eine Dusche! Was man dafür nicht alles tut! Ihr müsst euch vorstellen, dass wir in unseren Schlafanzügen, total verpennt und müde mit unseren Waschbeuteln am Strand umherliefen und eine Nasszelle suchten. Uns war es etwas unangenehm aber die Leute interessierte es kaum. Alles was wir fanden war ein Häuschen mit 2 offenen Duschen und Toiletten. Vergleichbar mit einer Autobahn-Raststädtentoilette in Deutschland. Ja, so lernt man das Backpackerleben lieben! :) Wir wuschen uns auf abenteuerliche Weise und wanderten zurück zum Auto, um zu unserem Tagesziel zu gelangen: Den Capricorn Caves.
wir mit unseren Travelmates in der Hochzeitskapelle der Capricorn Caves
Roadtrip Part I - Townsville to Brisbane: Whitsundays
Airlie Beach / Whitsundays (05./06.11.13)
Nachdem die Jungs all ihr Gepäck ins Hostelzimmer geschleppt hatten, parkten wir das Auto um und versuchten unser Schlafgemach zu errichten. In Wirklichkeit klappten wir die Rücksitze um, sodass wir halb im Kofferraum und halb auf der Rückbank liegen konnten. Problematisch war nur, dass die Verbindung zwischen Koffer- und Fahrerraum erstmal total uneben und zudem außerdem verdammt niedrig war, sodass man nur entweder auf dem Bauch oder auf dem Rücken schlafen konnte, für die gesamte Nacht. Wir können von Glück reden, dass wir bei unseren Fressgelagen hier noch nicht dick und rund geworden sind, sonst hätten wir gar nicht reingepasst! :)
Wirklich viel geschlafen hatten wir nicht, als um 06:00 Uhr der Wecker klingelte. Schnell zam packen und ab zum Hafen. Mit der typisch australischen Verspätung, ähm Gemütlichkeit! tuckerten wir auf der Waltzing Matilda, einem recht kleinen, süßen und charakteristischen Segelschiff mit Platz für 14 Man(n), los in's Great Barrier Reef. Die meiste Zeit relaxierten wir oben on deck und genossen Ausblick, Fahrtwind in den Haaren und einen ruckigen Seegang. So sehr, dass ein Kanadier sich über die Reling legte, um das leckere Mittagessen auf unappetitlichste Weise wieder loszuwerden. Ja, hier braucht man einen starken Magen! Nach einer ganzen Weile erreichten wir den legendären Whitehaven Beach. Selbst jeder Profi-Fotograf hätte hier leichtes Spiel gehabt das perfekte Foto zu schießen, denn genau das ist er: PERFEKT! Sand so weiß und so weich wie die Wolken am Himmel und Wasser in so vielen Blautönen, wie man es mit keinen Farbkasten malen könnte. Ich brauchte eine Weile um das fassen zu können was ich sah, wunderschön ist definitiv untertrieben! Wir schlenderten durch den himmlischen Sand und das seichte, erfrischende Wasser. Wir verbrachten unsere Zeit mit Staunen, kühlten uns im angenehm kühlen Wasser ab. Im Sonnenuntergang segelten wir in eine Bucht, wo wir auf dem Schiff BBQ hatten und die letzte Abendsonne einfingen, bevor der liegende Mond und die tausenden Sterne anfingen zu leuchten. Das mit dem liegenden Mond ist übrigens kein Witz, hier in Down Under liegt er wirklich! Komisch war nur, dass er plötzlich unterging und hinter den Bergen verschwand! Warum konnte sich keiner erklären! Im Nachtmeer fingen plötzlich seltsame Dinge an zu leuchten, Damo, unser Guide erklärte uns, das das Plankton sei, das anfängt zu leuchten, wenn es sich bedroht fühlt. Verrückt, der Himmel glänzt voll mit Sternen, das Meer glänzt von Plankton und KleinLisa und -Elena mittendrin auf einem kleinen Segler irgendwo dort draußen im Great Barrier Reef! Den Abend saßen wir in der Gruppe zusammen, darunter ein Pärchen frisch im Honey Moon, und quatschten, bevor wir uns nach und nach in unsere winzigen Kabinen zurückzogen. In der Nacht regnete es mittelstark, es war ziemlich windig, die Wellen schaukelten uns irgendwann in den Schlaf. Heute Morgen ging es wieder sehr früh los, raus zum Schnorcheln. Wir sahen wieder riesengroße Fische in allen Formen und Farben, tauchten runter zu den Korallen. Unser Guide meinte wir 2 sehen aus wie richtige Australier, wenn wir das tuen! :)) Zu guter Letzt sahen wir noch eine überdimensionalgroße Meeresschildkröte, die einfach eben mal so an uns vorbeipaddelte und uns verdutzt anschaute. Sachen gibt's! :) Nun haben wir fast alle Tiere aus Findet Nemo gesehen und unsagbaren Drang diesen Walt-Disney-Klassiker noch einmal unter ganz anderen Absichten anzusehen!
Die Rückfahrt nach Airlie Beach war mega entspannt, Mumford and Sons, Sonnenschein, ein paar vereinzelte Gespräche, jeder war glücklich und zufrieden. Einen Motor brauchten wir nicht, wir legten die gesamte Strecke segelnd zurück. Ich durfte sogar einmal das Steuer übernehmen! Zwar hatte ich keine Peilung von dem was ich tat, aber das Schiff segelte! :) Mit etwas wackeligen Beinen gingen wir an Land und trafen uns gegen Abend mit einer Freundin aus Sydney, die sich zur Zeit auch in Airlie Beach aufhält und quatschten über all unsere bisherigen Erlebnisse. Als wir uns bei Mc Doof ein 30Cent-Eis gönnten, trauten wir unseren Augen nicht, als wir ein Mädel aus Townsville und 2 Mädels aus Cairns wiedertrafen. Ich bin gespannt, wie oft uns das noch passieren wird! :)
Nachdem die Jungs all ihr Gepäck ins Hostelzimmer geschleppt hatten, parkten wir das Auto um und versuchten unser Schlafgemach zu errichten. In Wirklichkeit klappten wir die Rücksitze um, sodass wir halb im Kofferraum und halb auf der Rückbank liegen konnten. Problematisch war nur, dass die Verbindung zwischen Koffer- und Fahrerraum erstmal total uneben und zudem außerdem verdammt niedrig war, sodass man nur entweder auf dem Bauch oder auf dem Rücken schlafen konnte, für die gesamte Nacht. Wir können von Glück reden, dass wir bei unseren Fressgelagen hier noch nicht dick und rund geworden sind, sonst hätten wir gar nicht reingepasst! :)
Wirklich viel geschlafen hatten wir nicht, als um 06:00 Uhr der Wecker klingelte. Schnell zam packen und ab zum Hafen. Mit der typisch australischen Verspätung, ähm Gemütlichkeit! tuckerten wir auf der Waltzing Matilda, einem recht kleinen, süßen und charakteristischen Segelschiff mit Platz für 14 Man(n), los in's Great Barrier Reef. Die meiste Zeit relaxierten wir oben on deck und genossen Ausblick, Fahrtwind in den Haaren und einen ruckigen Seegang. So sehr, dass ein Kanadier sich über die Reling legte, um das leckere Mittagessen auf unappetitlichste Weise wieder loszuwerden. Ja, hier braucht man einen starken Magen! Nach einer ganzen Weile erreichten wir den legendären Whitehaven Beach. Selbst jeder Profi-Fotograf hätte hier leichtes Spiel gehabt das perfekte Foto zu schießen, denn genau das ist er: PERFEKT! Sand so weiß und so weich wie die Wolken am Himmel und Wasser in so vielen Blautönen, wie man es mit keinen Farbkasten malen könnte. Ich brauchte eine Weile um das fassen zu können was ich sah, wunderschön ist definitiv untertrieben! Wir schlenderten durch den himmlischen Sand und das seichte, erfrischende Wasser. Wir verbrachten unsere Zeit mit Staunen, kühlten uns im angenehm kühlen Wasser ab. Im Sonnenuntergang segelten wir in eine Bucht, wo wir auf dem Schiff BBQ hatten und die letzte Abendsonne einfingen, bevor der liegende Mond und die tausenden Sterne anfingen zu leuchten. Das mit dem liegenden Mond ist übrigens kein Witz, hier in Down Under liegt er wirklich! Komisch war nur, dass er plötzlich unterging und hinter den Bergen verschwand! Warum konnte sich keiner erklären! Im Nachtmeer fingen plötzlich seltsame Dinge an zu leuchten, Damo, unser Guide erklärte uns, das das Plankton sei, das anfängt zu leuchten, wenn es sich bedroht fühlt. Verrückt, der Himmel glänzt voll mit Sternen, das Meer glänzt von Plankton und KleinLisa und -Elena mittendrin auf einem kleinen Segler irgendwo dort draußen im Great Barrier Reef! Den Abend saßen wir in der Gruppe zusammen, darunter ein Pärchen frisch im Honey Moon, und quatschten, bevor wir uns nach und nach in unsere winzigen Kabinen zurückzogen. In der Nacht regnete es mittelstark, es war ziemlich windig, die Wellen schaukelten uns irgendwann in den Schlaf. Heute Morgen ging es wieder sehr früh los, raus zum Schnorcheln. Wir sahen wieder riesengroße Fische in allen Formen und Farben, tauchten runter zu den Korallen. Unser Guide meinte wir 2 sehen aus wie richtige Australier, wenn wir das tuen! :)) Zu guter Letzt sahen wir noch eine überdimensionalgroße Meeresschildkröte, die einfach eben mal so an uns vorbeipaddelte und uns verdutzt anschaute. Sachen gibt's! :) Nun haben wir fast alle Tiere aus Findet Nemo gesehen und unsagbaren Drang diesen Walt-Disney-Klassiker noch einmal unter ganz anderen Absichten anzusehen!
Die Rückfahrt nach Airlie Beach war mega entspannt, Mumford and Sons, Sonnenschein, ein paar vereinzelte Gespräche, jeder war glücklich und zufrieden. Einen Motor brauchten wir nicht, wir legten die gesamte Strecke segelnd zurück. Ich durfte sogar einmal das Steuer übernehmen! Zwar hatte ich keine Peilung von dem was ich tat, aber das Schiff segelte! :) Mit etwas wackeligen Beinen gingen wir an Land und trafen uns gegen Abend mit einer Freundin aus Sydney, die sich zur Zeit auch in Airlie Beach aufhält und quatschten über all unsere bisherigen Erlebnisse. Als wir uns bei Mc Doof ein 30Cent-Eis gönnten, trauten wir unseren Augen nicht, als wir ein Mädel aus Townsville und 2 Mädels aus Cairns wiedertrafen. Ich bin gespannt, wie oft uns das noch passieren wird! :)
unsere Matilda
:)
Whitehaven Beach, Whitsundays
noch Fragen...? :)
sieht doof aus, ist aber überlebenswichtig! Wir wollen ja nicht einer Würfelqualle (tödlich!) gepickst werden!
unsere kleine Schlafkabine
beim Segeln im weiten, weiten Pacific Ocean
Roadtrip Part I - Townsville to Brisbane: Airlie Beach
(04.11.13 - 275km)
Mit etwas Verspätung trudelten unsere Travelmates in unserem Hostel ein. Dave, Philipp und Sebastian aus München und Karlsruhe. Von vornherein sehr nett und hilfsbereit, na dann los. Etwas überrascht waren wir, als wir unser Gefährt sahen: Wir stellten uns auf einen Van ein, kein Luxus und Schnickschnack, jedoch groß genug zum darin schlafen! Tatsächlich stand da ein Toyota Camry, Limousine - nicht unbedingt als Roadtripmobil geeignet, geschweige denn als Schlafplatz! Gott sei es gedankt, dass wir noch zu der Generation Nintendo Tetris gehören, denn andernfalls hätten wir das Gepäck niemals in den Kofferraum gepackt bekommen! Level complete! Wie man in dem Ding schläft und das auch noch so, dass es möglichst keine Politesse sieht, noch ein Rätsel! Bevor wir richtig losfuhren, zeigten wir den Jungs noch unser persönliches Highlight von Townsville, den Ausblick von Castle Hill! Jetzt erst wurde uns bewusst, wie hoch dieser ist. Den Goat Walk hatten wir uns ja bereits mit Caro und Annika hochgequält. Oben angekommen schickten wir die Jungs zu den uns schon bekannten 2 Aussichtspunkten und gingen selbst noch zu einem weiteren, den wir noch nicht erforscht hatten. Dort befand sich ein kleines Bungalow. Wir kamen auf die glorreiche Idee auf das Häuschen raufzuklettern, denn es war recht nahe an einer Felswand gebaut. Nicht ganz einfach aber als wir uns auf uneleganteste Weise hochgekämpft hatten, genossen wir so den wirklich besten Ausblick! 20 Minuten später wollten wir wieder herunterklettern, jedoch war uns nicht bewusst welche Schwierigkeit sich darin verbarg. Zwischen der Hinterwand des Bungalows und den Felsen klaffte eine Lücke auf, die uns zuvor nicht so groß vorkam, uns blieb nur die Möglichkeit zu springen. Was soll's, wo man hochkommt, kommt man auch wieder herunter! Doofe Idee :D Mit einem Hups sprang ich barfuß vom Dach und landete etwas unsanft auf dem Stein mit Glasscherben, wie ich dann feststellte. Ein aufgeschlagenes Knie, ein Schnitt im dicken Otto (großer Zeh) und ein paar Schürfwunden, hat sich trotzdem gelohnt! Und glücklicherweise habe ich nicht mit dem Gesicht gebremst! :) Unbezahlbar dagegen war Elenas Gesicht! Sie kletterte unversehrt an der anderen Hauswand hinunter, hätten wir das mal früher entdeckt!
So, jetzt konnte es aber losgehen! Nach ca. 3,5h und 276km erreichten wir Airlie Beach, es war bereits dunkel. Schnell kauften wir noch ein paar überlebenswichtige Dinge ein: Elena und ich sind jetzt im stolzen Besitz 2er Tupperdosen und Plastikbesteck, Klopapier haben wir frecherweise im Hostel mitgehen lassen. Die Jungs hatten sich bereits Hostelzimmer reserviert, wir blieben bei unserem Ursprungsplan im Auto zu nächtigen. Glücklicherweise gab es dort einen Campingplatz, denn am Straßenrand hätten wir mit dem Auto unmöglich übernachten können, ohne eine Geldstrafe zu kassieren!
Mit etwas Verspätung trudelten unsere Travelmates in unserem Hostel ein. Dave, Philipp und Sebastian aus München und Karlsruhe. Von vornherein sehr nett und hilfsbereit, na dann los. Etwas überrascht waren wir, als wir unser Gefährt sahen: Wir stellten uns auf einen Van ein, kein Luxus und Schnickschnack, jedoch groß genug zum darin schlafen! Tatsächlich stand da ein Toyota Camry, Limousine - nicht unbedingt als Roadtripmobil geeignet, geschweige denn als Schlafplatz! Gott sei es gedankt, dass wir noch zu der Generation Nintendo Tetris gehören, denn andernfalls hätten wir das Gepäck niemals in den Kofferraum gepackt bekommen! Level complete! Wie man in dem Ding schläft und das auch noch so, dass es möglichst keine Politesse sieht, noch ein Rätsel! Bevor wir richtig losfuhren, zeigten wir den Jungs noch unser persönliches Highlight von Townsville, den Ausblick von Castle Hill! Jetzt erst wurde uns bewusst, wie hoch dieser ist. Den Goat Walk hatten wir uns ja bereits mit Caro und Annika hochgequält. Oben angekommen schickten wir die Jungs zu den uns schon bekannten 2 Aussichtspunkten und gingen selbst noch zu einem weiteren, den wir noch nicht erforscht hatten. Dort befand sich ein kleines Bungalow. Wir kamen auf die glorreiche Idee auf das Häuschen raufzuklettern, denn es war recht nahe an einer Felswand gebaut. Nicht ganz einfach aber als wir uns auf uneleganteste Weise hochgekämpft hatten, genossen wir so den wirklich besten Ausblick! 20 Minuten später wollten wir wieder herunterklettern, jedoch war uns nicht bewusst welche Schwierigkeit sich darin verbarg. Zwischen der Hinterwand des Bungalows und den Felsen klaffte eine Lücke auf, die uns zuvor nicht so groß vorkam, uns blieb nur die Möglichkeit zu springen. Was soll's, wo man hochkommt, kommt man auch wieder herunter! Doofe Idee :D Mit einem Hups sprang ich barfuß vom Dach und landete etwas unsanft auf dem Stein mit Glasscherben, wie ich dann feststellte. Ein aufgeschlagenes Knie, ein Schnitt im dicken Otto (großer Zeh) und ein paar Schürfwunden, hat sich trotzdem gelohnt! Und glücklicherweise habe ich nicht mit dem Gesicht gebremst! :) Unbezahlbar dagegen war Elenas Gesicht! Sie kletterte unversehrt an der anderen Hauswand hinunter, hätten wir das mal früher entdeckt!
So, jetzt konnte es aber losgehen! Nach ca. 3,5h und 276km erreichten wir Airlie Beach, es war bereits dunkel. Schnell kauften wir noch ein paar überlebenswichtige Dinge ein: Elena und ich sind jetzt im stolzen Besitz 2er Tupperdosen und Plastikbesteck, Klopapier haben wir frecherweise im Hostel mitgehen lassen. Die Jungs hatten sich bereits Hostelzimmer reserviert, wir blieben bei unserem Ursprungsplan im Auto zu nächtigen. Glücklicherweise gab es dort einen Campingplatz, denn am Straßenrand hätten wir mit dem Auto unmöglich übernachten können, ohne eine Geldstrafe zu kassieren!
kurz vor meiner Bruchlandung auf dem Bungalow über Townsville
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