Von Mara hab ich heute noch ein paar Fotos von unserem Ausflug zum Lighthouse in Byron Bay. Das war echt ziemlich cool und wir hatten einen superschönen Ausblick über das Meer bis Byron Bay!
Donnerstag, 2. Januar 2014
Eine Sache noch...
DANKE für die süßen Weihnachtsgeschenke, so eine Überraschung!! :) Ich habe mich total gefreut!!
Von Mara hab ich heute noch ein paar Fotos von unserem Ausflug zum Lighthouse in Byron Bay. Das war echt ziemlich cool und wir hatten einen superschönen Ausblick über das Meer bis Byron Bay!
Gerade sind wir in unser neues Zuhause gekommen und entspannen ein wenig. Unsere Mitbewohnerinnen haben wir bisher noch gar nicht kennengernt, da sie alle meist arbeiten sind. Morgen steht für uns der Frühjahrsputz auf dem Plan, das kann spaßig werden! :) 2 Apartments voll mit Backpackermüll, Leftovers und meterdickem Staub - Mission accepted!
Von Mara hab ich heute noch ein paar Fotos von unserem Ausflug zum Lighthouse in Byron Bay. Das war echt ziemlich cool und wir hatten einen superschönen Ausblick über das Meer bis Byron Bay!
Mittwoch, 1. Januar 2014
Welcome to 2014
Wow, es ist so mega viel passiert, wo fange ich an? Achja, HAPPY NEW YEAR!
Zuerst einmal bin ich happy, dass Nici jetzt hier ist. Ihren ersten richtigen Tag in Sydney haben wir im Wildlife Zoo verbracht. Gruselig, wenn man so sieht, welchen Tieren man nun in den letzten 3 Monaten schon in freier Wildbahn begegnet ist! Unter anderem haben wir uns den Oschi hier angeschaut: Rex, ein 40-Jahre-alter Koloss, 5m lang und ziemlich hungrig. So sehr sogar, dass er mal eben seine 2 Kumpels aufgefressen hat, schön blöd, beim Essen hört die Freundschaft auf!
Abends haben wir uns mit tausenden anderen Menschen das unglaubliche Samstagsfeuerwerk am Darling Harbour angeschaut. Einfach Wahnsinn! :)
Am nächsten Morgen starteten wir mit Michael zum Bondi Beach, wo wir einen mehrstündigen Walk über alle dazugehörigen Strände machten, einer schöner als der andere.
Als Belohnung gönnten wir uns ein kühles Getränk im Irish Pub. Den nächsten Tag verbrachten wir in der Stadt, machten ein paar Erledigungen, zum Beispiel habe ich meinen Flug nach New Zealand um 2 Wochen nach hinten verschoben, sodass ich mehr Zeit für meine Westenreise habe. Außerdem besuchten wir unser Zuhause, Kings Cross, das Woodduck-Hostel und die Memberslounge. Es war schon ein wenig wie Nachhausekommen!
Die restliche Zeit und den Silvestervormittag verbrachten wir, wie sollte es anders sein, am Strand, Mainly Beach, wo jetzt einiges los war. Abends hatten wir mit Michael und seinem Bruder gemeinsam BBQ, bevor wir uns gutgelaunt auf die Socken zu Freunden von Michael machten. Wir hatten ja keine Ahnung, dass wir auf dem Balkon einer Penthousewohnung direkt am Luna Park, Harbour Bridge landen würden! Mit einem Drink in der Hand und Musik im Hintergrund erlebten wir das abgefahrenste Feuerwerk, das wir je gesehen haben! Egal wo man hinguckte schossen Raketen in die Luft, eine Farbexplosion nach der anderen, der ganze Himmel war erleuchtet und wir 3 Mädels bekamen unsere Emotionen gar nicht mehr unter Kontrolle, schluchzten vor uns hin und lagen uns in den Armen, weil wir unser Glück kaum fassen konnten. Aber Hochmut kommt wie immer vor dem Fall...
cheers :)
Leider haben wir in den besten Momenten keine Fotos schießen können
Danach versuchten wir zum Bahnhof zu gelangen, da uns aber unser Gepäck nun langsam wirklich zu viel wurde, denn jeder von uns schleppt nun weit mehr als 30kg, haben wir uns dieses 4-Rad organisiert, welches besitzerlos am Straßenrand herumstand und waren somit mal wieder die Attraktion!
Leider hatten wir bis dato keinen neuen host gefunden und alle Hostels waren bis auf das letzte bedbugs-versäuchte Bett ausgebucht. Glücklicherweise fanden wir bei einer Freundin von Nici Asyl. Die 2h, die wir auf sie warten mussten, verbrachten wir gegenüber des Ticketschalters am Bahnhof und vertrieben uns irgendwie die Zeit.
Jetzt kommt der Knaller! Wir rechneten damit, dass wir irgendwo ein Fleckchen Fußboden als unser Schlafgemach herrichten und ab morgen wieder obdachlos sein würden. Aber nein, viiiel besser: Wir liegen gerade in einem richtigen Bett in einem Doppelzimmer eines Apartments mit 4 anderen Mädels aus Deutschland, Frankreich und Malaysia mit free Wi-Fi, Rundum-Balkon und Pool direkt an der Central Station für nur ein paar Tacken und Putzdienst. Wie geil ist das bitte? Hier bleiben wir jetzt erst einmal eine Woche. Vielleicht haben wir ja Glück und finden einen Job und können weiter hier in der Mädels-WG wohnen?
die Unordnung stammt von unserer Vorgängerin! :)
Montag, 30. Dezember 2013
Samstag, 28. Dezember 2013
Weihnachten unter Palmen/ Welcome home, Sydney!
Ich hoffe ihr habt Weihnachten alle schön gefeiert und das Christkind war brav!
;) Wir saßen mit unseren Freunden bei 30 Grad ächzend vor Hitze unter einem Pavillon, mit einem Cider in der Hand und Wham trällerte so sich das gehört last Christmas durch die Boxen. Prost allerseits. Den restlichen tag verbrachten wir mit zig anderen jungen Leuten am Strand, gingen schwimmen, die Jungs hatten BBQ, Mara, Elena und ich gönnten uns ein Gourmetessen beim Italiener! :) Abends saßen wir zusammen auf dem Campingplatz, spielten ein paar Spiele und fuhren später in einen Club. Kein Vergleich zur Schrillen Nacht, aber trotzdem gut!
Achja, unsere Mitfahrgelegenheit bei Daniel haben wir gecancelt, da die Jungs uns anboten mit ihnen im Van mitzufahren, was natürlich viel cooler war! :) Am 1. Weihnachtsfeiertag brachen wir morgens unsere Zelte ab und checkten aus. Irgendwie haben Elena und ich mittlerweile so viel Gepäck, dass wir kaum mehr wissen, wie wir das alles tragen sollen, verrückt. Wir verabschiedeten uns von zwei unserer Freunde und düsten los immer Richtung Süden.
Wir fuhren den ganzen Tag in einer Kolonne von 3 Backpackerautos über den Highway bis nach Coffs Harbour. Hier kochten wir, saßen noch gemütlich beisammen, suchten dann einen geeigneten Schlafplatz, damit wir nicht von Polizei oder einem Ranger erwischt werden wobei Elena und ich zum ersten Mal in Australien Auto fahren durften! :) und verbrachten die erste Nacht im Van. Elena und ich waren ja nun wirklich schon so einiges gewohnt was das Schlafen unter umständlichen Bedingungen angeht, aber auch wir machen immer noch interessante neue Erfahrungen. 3 der Jungs haben aus Paletten eine Art Hochbett in ihren Van gebaut, sodass oben und unten geschlafen werden kann. Die Jungs schliefen oben, wir Mädels unten. Wir krabbelten also in unsere Höhle mit einer 60cm Matratze und insgesamt 80cm Platz für beide und lagen da wie 2 Hühner in einer Legebatterie, Schulter an Schulter.
Am nächsten Morgen sind wir allesamt vor Lachen fast zusammengebrochen. Grund dafür gab uns ein ziemlich penetranter Fischgeruch. Während Elena und ich uns in einer Raststätte mit eiskaltem Wasser duschten, versuchten die Jungs die Ursache für den Gestank zu finden und standen uns mit angewiderten Gesichtern gegenüber, als wir zurückkamen. "Warum habt ihr Garnelen gekauft, ihr seid doch Backpacker, die waren doch bestimmt mega teuer! Und warum habt ihr sie nicht eher gegessen?!" Wir guckten uns fragend an und dementierten! Wir beide mögen doch gar keinen Fisch oder sonstige Meerestiere! Aber wem gehört bloß diese Cool Bag mit all dem vergammelten Essen? Lösung: Elena und ich hatten unsere Cool Bag im öffentlichen Kühlschrank in der Campingplatzküche stehen. Beim Auschecken waren wir etwas in Eile und haben die falsche Tasche gegriffen. Herzlichen Glückwunsch, wir 2 Katastrophies haben unwissentlich ein leckeres Weihnachtsessen geklaut im Wert von ca. 70$ mit Garnelen, 1kg-Schinkenkeule für allein 30$, edlen Käse am Stück, Kuchen, Salat...und alles war nun nicht mehr essbar. So doof muss man erst mal sein: Eine fremde Essenstasche voll mit Leckereien "klauen" und dann doch verhungern. Na, die Besitzer dürfen sich im Gegenzug über ein Salatdressing, ein 1/4-Glas Fakenutella und einen Rest Parmesan freuen, fairer Deal, oder? ;) Mit Bauchschmerzen vor lachen machten wir uns auf zum Tagesziel New Castle, wo wir auf einer Farm mitten im Wald übernachteten. Welcome back Legebatterie. Um 7 Uhr in der Früh starteten wir wieder los, diesmal zum Flughafen Sydney. Ich war so happy als ich die Skyline wiedersah und fühlte mich prompt zu Hause! Auf dem Weg dorthin gab es kurz eine Schocksekunde, als wir durch eine Polizeikontrolle fuhren und hinten im Van einer der Jungs drin lag, da vorne ja kein Platz mehr war. Gott sei Dank machten sie die Heckklappe nicht auf und ließen uns passieren. Und dann nahmen wir Nici in Empfang! :))) Wir verabschiedeten uns von den Jungs, die nun weiter in die Blue Mountains fuhren und selbst schnappten wir uns Trollis vom Flughafen und cruisten zur Trainstation, um zu Michael zu fahren!
Achja, unsere Mitfahrgelegenheit bei Daniel haben wir gecancelt, da die Jungs uns anboten mit ihnen im Van mitzufahren, was natürlich viel cooler war! :) Am 1. Weihnachtsfeiertag brachen wir morgens unsere Zelte ab und checkten aus. Irgendwie haben Elena und ich mittlerweile so viel Gepäck, dass wir kaum mehr wissen, wie wir das alles tragen sollen, verrückt. Wir verabschiedeten uns von zwei unserer Freunde und düsten los immer Richtung Süden.
Wir fuhren den ganzen Tag in einer Kolonne von 3 Backpackerautos über den Highway bis nach Coffs Harbour. Hier kochten wir, saßen noch gemütlich beisammen, suchten dann einen geeigneten Schlafplatz, damit wir nicht von Polizei oder einem Ranger erwischt werden wobei Elena und ich zum ersten Mal in Australien Auto fahren durften! :) und verbrachten die erste Nacht im Van. Elena und ich waren ja nun wirklich schon so einiges gewohnt was das Schlafen unter umständlichen Bedingungen angeht, aber auch wir machen immer noch interessante neue Erfahrungen. 3 der Jungs haben aus Paletten eine Art Hochbett in ihren Van gebaut, sodass oben und unten geschlafen werden kann. Die Jungs schliefen oben, wir Mädels unten. Wir krabbelten also in unsere Höhle mit einer 60cm Matratze und insgesamt 80cm Platz für beide und lagen da wie 2 Hühner in einer Legebatterie, Schulter an Schulter.
Am nächsten Morgen sind wir allesamt vor Lachen fast zusammengebrochen. Grund dafür gab uns ein ziemlich penetranter Fischgeruch. Während Elena und ich uns in einer Raststätte mit eiskaltem Wasser duschten, versuchten die Jungs die Ursache für den Gestank zu finden und standen uns mit angewiderten Gesichtern gegenüber, als wir zurückkamen. "Warum habt ihr Garnelen gekauft, ihr seid doch Backpacker, die waren doch bestimmt mega teuer! Und warum habt ihr sie nicht eher gegessen?!" Wir guckten uns fragend an und dementierten! Wir beide mögen doch gar keinen Fisch oder sonstige Meerestiere! Aber wem gehört bloß diese Cool Bag mit all dem vergammelten Essen? Lösung: Elena und ich hatten unsere Cool Bag im öffentlichen Kühlschrank in der Campingplatzküche stehen. Beim Auschecken waren wir etwas in Eile und haben die falsche Tasche gegriffen. Herzlichen Glückwunsch, wir 2 Katastrophies haben unwissentlich ein leckeres Weihnachtsessen geklaut im Wert von ca. 70$ mit Garnelen, 1kg-Schinkenkeule für allein 30$, edlen Käse am Stück, Kuchen, Salat...und alles war nun nicht mehr essbar. So doof muss man erst mal sein: Eine fremde Essenstasche voll mit Leckereien "klauen" und dann doch verhungern. Na, die Besitzer dürfen sich im Gegenzug über ein Salatdressing, ein 1/4-Glas Fakenutella und einen Rest Parmesan freuen, fairer Deal, oder? ;) Mit Bauchschmerzen vor lachen machten wir uns auf zum Tagesziel New Castle, wo wir auf einer Farm mitten im Wald übernachteten. Welcome back Legebatterie. Um 7 Uhr in der Früh starteten wir wieder los, diesmal zum Flughafen Sydney. Ich war so happy als ich die Skyline wiedersah und fühlte mich prompt zu Hause! Auf dem Weg dorthin gab es kurz eine Schocksekunde, als wir durch eine Polizeikontrolle fuhren und hinten im Van einer der Jungs drin lag, da vorne ja kein Platz mehr war. Gott sei Dank machten sie die Heckklappe nicht auf und ließen uns passieren. Und dann nahmen wir Nici in Empfang! :))) Wir verabschiedeten uns von den Jungs, die nun weiter in die Blue Mountains fuhren und selbst schnappten wir uns Trollis vom Flughafen und cruisten zur Trainstation, um zu Michael zu fahren!
Japsend kamen wir in Lane Cove an.
Nach ein paar Minuten kam er und holte uns ab. Es ist sooo cool jemanden nach einem halben Jahr wiederzusehen, den man mal auf einem Festival kennengelernt hat, der aber vom anderen Ende der Welt kommt. Verrückt und schön! :) Er wohnt etwas außerhalb mit seinem Bruder zusammen, mit dem Bus braucht man nur 10 Minuten um in die Stadt zu gelangen. Gestern zeigten wir Nici ein wenig von der Stadt, die Oper, die Harbour Bridge und den Botanischen Garten. Michael kam mit uns. Er wohnt zwar hier, hat sich diese Dinge selbst jedoch seit Jahren nicht mehr angeschaut, wie das eben so ist. Heute schauen wir uns den Wildlife Zoo und Darling Harbour an.
Sonntag, 22. Dezember 2013
Byron lifestyle / Merry Christmas!
Unsere Vorfreude auf unsere neuen Betten war ein wenig zu hoch gegriffen. Stolz wie Oscar kamen wir mit unseren 2 Isomatten "nach Hause". 350g schwer, perfekt fuer Backpacker. Nach der ersten Nacht waren wir schlauer. Wie 2 Brathaehnchen drehten wir uns alle 2 Minuten von einer Seite auf die andere und waren froh, als die Sonne aufging und die Nacht vorbei war. Unser Zelt ist zwar gross, hat jedoch auch so seine Tuecken: Es verschluckt gerne Gegenstaende und dadurch, dass der Reisverschluss nicht mehr funktioniert und wir nur mit Haarklammern versucht haben den Zelteingang zu schliessen, haben wir nun regelmaessig Besuch von Krabbelviechern, Fliegen und 5-Markstueck-grosse Spinnen. Man gewoehnt sich an alles...Morgens werden wir von diesen Kumpels hier geweckt:
Die letzten Tage haben wir fast ausschließlich am Main Beach verbracht. Tagsüber Sonne, Strand und Meer und abends ein wenig am Strand spazieren gehen, Tanzen im Club oder gemütliches Beisammensitzen auf dem Campingplatz mit Freunden aus Cairns und Sydney, die wir hier teilweise zufällig und teilweise geplant wiedergetroffen haben! :)
Einer von ihnen erzählte uns heute Morgen, dass er von einer Qualle attackiert worden sei und höllische Schmerzen hatte. Gut, dass wir jetzt erst erfahren haben, dass die kleinen, blauen Dinger da im Wasser tödlich sein können! Und trotzdem geht jeder im Meer baden, als sei es das normalste der Welt.
Gestern Morgen kämpften wir uns bereits um 4 am aus dem "Bett", um uns den Sonnenaufgang am Tallow Beach anzuschauen. Verrückt wie viele Menschen bereits in dieser Frühe unterwegs sind, mit ihren Hunden spazieren, angeln oder surfen gehen.
Da wir Mädels uns zu Weihnachten prophylaktisch 2 Longboards gegönnt haben, sind wir jetzt ziemlich flexibel und mobil. Neben der Tatsache, dass das Rollen echt Spaß macht, ist man eben auch doppelt so schnell unterwegs.
Vor ein paar Tagen bekam ich über Facebook eine Nachricht von einer Bekannten aus der Heimat, Mara, sie wäre auch gerade in Byron! Ist das nicht verrückt?! Beim Einkaufen haben wir uns dann zufällig getroffen. Wie schon so oft gesagt, die Welt ist ein Dorf! Gestern wollten wir nach dem Strand noch fix etwas einkaufen gehen, wen sehen wir da? Jack Johnson, neiin! Mit einem fetten Grinsen läuft er an uns vorbei und verschwindet in der nächsten Seitenstraße, so cool! Da er ein paar Tage in Byron bleibt, auch über Weihnachten, hoffen wir drauf, dass er sich noch einmal blicken lässt! :)
Aber im Prinzip laufen hier sowieso nur Jack Johnsons herum: Alle sind braun gebrannt, gut gelaunt und relaxt, Surfbrett, Longboard oder Gitarre unter'm Arm und ein breites Grinsen auf. An fast jeder Straßenecke sitzen Leute zusammen und machen Musik. Wenn wir durch die Stadt laufen, treffen wir ständig Leute, die wir kennen, wir sind hier schon richtig zu Hause! Ich kann mir nicht vorstellen am 25. Dezember weiterzureisen! Aber Silvester naht und am 27. bekomme ich Besuch aus Deutschland! In 2 Tagen werden wir von Daniel in seinem Firmenwagen mitgenommen, somit sparen wir uns auch die Spritkosten für die knapp 800 km bis nach Sydney. Die Nacht auf den 27. verbringen wir am Flughafen, damit wir meine Freundin Nici am nächsten Tag direkt einsammeln und zu Michael, einem Aussie, den ich bei Rock am Ring kennengelernt habe, fahren können, dessen Bruder uns ein paar Tage hostet. Dort verbringen wir New Years Eve und noch ein paar Tage, zeigen Nici die Stadt, bevor Elena und ich uns wieder auf Jobsuche begeben. So viel Plan wie im Moment hatte ich schon lange nicht mehr, richtig ungewohnt! ;)
Heute Abend liefen wir gemeinsam mit Mara zum oestlichsten Punkt Australiens, dem Cape Byron Bay Lighthouse. Dort schauten wir uns den Sonnenuntergang an.
Da ich nicht weiss, wann ich das naechste mal bloggen kann, wuensche ich euch allen da draussen FROHE WEIHNACHTEN, lasst euch den Gluehwein schmecken und feiert ordentlich ab auf der schrillen Nacht!! Ich muss dieses Jahr leider darauf verzichten. Die Pissbruehe, was die Australier "Wein" nennen, ist eigentlich immer lauwarm, aber das kann man ja nicht mit nem gude rhoihessische Gluehwoih vergleichen! Wir goennen uns hier bei 30 Grad ein kuehles Pils und schauen den Surfern beim Sporteln zu! :)
Dienstag, 17. Dezember 2013
from paradise to paradise
Gestern Mittag hiess es spontan Abfahrt nach Byron Bay. Hannah und Alex, 2 Deutsche Maedels und Chris, ein Kanadier, die wir ueber gumtree gefunden haben, gaben uns einen lift. Also mussten wir uns von unseren Chaoten in Surfers Paradise verabschieden... Danke fuer alles, wir werden euch sehr vermissen!! :( Vielleicht sieht man sich in New Zealand wieder! :)
Was wir bei der Aktion natuerlich nicht wirklich bedacht hatten, war die Sache mit dem Schlafplatz... Joa, es wird sich wohl was finden! Genau so funktionierte es. Abends in Byron Bay angekommen, konnte uns unsere Mitfahrgelegenheit ein Zelt auf einem Campingplatz organisieren. Erstmal waren wir froh nicht irgendwo am Strand schlafen zu muessen. Wir wussten ja nicht, worauf wir uns da einlassen...
Das huebsche Teil hier kostete uns beim Aufbauen einige Nerven. Im Endeffekt standen wir mit 7 Man(n) jeglicher Nationalitaeten vor dem 2-Mann-Stoffhaufen und versuchten diesen mit vereinten Kraeften im Stockdunkeln aufzubauen. Nach einer gefuehlten Ewigkeit stand das Ding nun, wir rauemten all unser Zeug rein und stellten dann fest, dass da kaum Platz fuer uns uebrig bleibt. Dueduemm... Die Nacht musste jeder von uns mit ca. 50 cm Schlafraum auskommen, gebettet auf Pullovern und Decken, da wir keine Isomatten hatten. Wir haben es ueberlebt! :D
Heute morgen bekamen wir von einem italienischen Freund den Tipp doch mal an der Rezeption nach liegengebliebenen Zelten zu fragen. Tip Top, wir sind jetzt im Besitz eines 4-Mann-Zeltes mit kaputtem Reisverschluss, haben uns eben in der Stadt 2 Isomatten gekauft und sind total happy! :) Bis zum 25. bleiben wir nun noch hier und feiern Weihnachten im absoluten Paradis, uebermorgen kommen 2 Freunde aus Sydney, das wird ein Spass!
lovely Bella <3
Ninjaa!
Spiel und Spass am Abend! :)
:)
Was wir bei der Aktion natuerlich nicht wirklich bedacht hatten, war die Sache mit dem Schlafplatz... Joa, es wird sich wohl was finden! Genau so funktionierte es. Abends in Byron Bay angekommen, konnte uns unsere Mitfahrgelegenheit ein Zelt auf einem Campingplatz organisieren. Erstmal waren wir froh nicht irgendwo am Strand schlafen zu muessen. Wir wussten ja nicht, worauf wir uns da einlassen...
Das huebsche Teil hier kostete uns beim Aufbauen einige Nerven. Im Endeffekt standen wir mit 7 Man(n) jeglicher Nationalitaeten vor dem 2-Mann-Stoffhaufen und versuchten diesen mit vereinten Kraeften im Stockdunkeln aufzubauen. Nach einer gefuehlten Ewigkeit stand das Ding nun, wir rauemten all unser Zeug rein und stellten dann fest, dass da kaum Platz fuer uns uebrig bleibt. Dueduemm... Die Nacht musste jeder von uns mit ca. 50 cm Schlafraum auskommen, gebettet auf Pullovern und Decken, da wir keine Isomatten hatten. Wir haben es ueberlebt! :D
Heute morgen bekamen wir von einem italienischen Freund den Tipp doch mal an der Rezeption nach liegengebliebenen Zelten zu fragen. Tip Top, wir sind jetzt im Besitz eines 4-Mann-Zeltes mit kaputtem Reisverschluss, haben uns eben in der Stadt 2 Isomatten gekauft und sind total happy! :) Bis zum 25. bleiben wir nun noch hier und feiern Weihnachten im absoluten Paradis, uebermorgen kommen 2 Freunde aus Sydney, das wird ein Spass!
Montag, 16. Dezember 2013
Roadtrip Part II - Marlborough to anywhere: Back to Barbie City
Die letzte Nacht mit Thomas und Nils verbrachten wir auf einem Rastplatz. Wir schliefen so gut es ging aus und machten uns dann auf unsere letzte gemeinsame Reise nach Surfers Paradise. An einer Ampel kurz vor dem Ziel sprach uns ein Busfahrer an und machte uns breitgrinsend darauf aufmerksam, dass auf Thomas' Dach noch Schuhe und ein Shirt lägen! :D Glück gehabt Nils, dass die während der Fahrt nicht runtergefallen sind! Dann hieß es wieder einmal Abschied nehmen, bye bye Thomas & Nils, vielleicht sehen wir uns an Silvester in Sydney wieder! Und Danke für alles!
Mit Andy hatten wir den ultimativen Jackpot gezogen. Sein Haus schien richtig schön zu sein! Wir suchten den Schlüssel an vereinbarter Stelle und gingen hinein - keiner da. Drum beschlossen wir uns erst einmal eine richtige Dusche zu gönnen! :) Dann saßen wir mit all unseren Sachen auf der Treppe und warteten. Komisches Gefühl in einem fremden Haus zu sitzen und zu warten bis die Besitzer heimkommen...Irgendwann öffnete sich die Tür und Andy's Mitbewohnerin Sofie kam nach Hause, schaute etwas verdutzt, hieß uns dann herzlich Willkommen und zeigte uns das Haus. Zweistöckig, sehr hübsch eingerichtet mit allem modernen Schnick Schnack, den man so "braucht". 3 Hunde, die leider nicht zu Hause waren, ein Balkon mit Blick auf den kleinen aber wunderschönen Garten und ganz viele Musikinstrumente, Räucherstäbchen und Schallplatten. Für uns wartete im großen, offenen Wohnzimmer eine Doppelmatratze mit Blick aus dem Fenster. Sofie musste leider wieder los, sagte aber, wir sollen uns wie zu Hause fühlen. Also kochten wir uns erst einmal leckere Instant Noodles und ruhten uns aus, bis Andy nach Hause kam. Gut gelaunt kam er ein paar Stunden später die Treppe heraufgehüpft und begrüßte uns! Baff waren wir, als plötzlich auch noch Michael reinkam! :) Nachdem wir bei ihm in Brisbane ausgezogen waren, beschloss er es uns gleich zu tuen, da er mit seinen Mitbewohnern nicht mehr klar kam. Die einzige Kommunikationsmöglichkeit zwischen den Zockern und ihm war der Facebook-Chat. Wenn sie mal aus ihren Zimmern herauskamen, um die nächste Pepsi aus dem Kühlschrank zu holen und Michael sie bei der Gelegenheit ansprach antworteten sie nur: Wir klären das gleich über Facebook. Welch ein krankes und trauriges Leben...Na jedenfalls wohnt Michael jetzt halb bei Andy und halb bei seiner Freundin und wir freuten uns ihn wiederzusehen! Andy fragte uns, ob wir nicht Lust hätten Kanu fahren zu gehen, das Meer ist nur einen Katzensprung von seinem Haus entfernt. Natürlich haben wir Lust! Am Ende der Straße schoben wir das Kanu in's Wasser und paddelten drauf los. Wir sahen dutzende Jelly Fishs im Wasser, Andy meint, die sind ungefährlich. Um uns herum die Reichen und Schönen auf ihren Booten, die Skyline im Hintergrund, was ein Leben! Nach 45 Minuten erreichten wir eine verlassene Sandbank. Wir schlenderten den menschenleeren Strand entlang, sahen Kängurus und quatschten. Auf dem Weg zurück zum Kanu, das wir an der Anlegestelle zurückgelassen hatten, verliefen wir uns zum ersten Mal. Warum ich das erwähne werdet ihr gleich merken. Beim zweiten Versuch fanden wir es und bevor wir richtig im Kanu saßen, warf Andy das ganze Teil inklusive uns Mädels in's Wasser! :D Patschnass wie zwei Kanalratten kletterten wir wieder rein, diesmal saß Elena ganz hinten, Andy in der Mitte und ich vorne. Diese Konstellation war etwas mhh, ich sage mal...unglücklich, denn anstatt vorwärts zu kommen drehten wir uns die meiste Zeit unkontrolliert im Kreis! :D Als Andy die Steuerung wieder übernahm, gelangten wir irgendwann zurück an's Ufer. Dort trafen wir Michael mit seinem Kajak, der uns beobachtet und wahrscheinlich halb totgelacht hatte. Das Kanu war recht schwer, wir hoben es aus dem Wasser und trugen es an die Straße, bis Andy plötzlich bemerkte, dass wir an der falschen Stelle ausgestiegen waren, 2 Blocks zu früh. Andy, wie lange wohnst du schon hier? :D Na gut, nächster Versuch. Wir zogen das Kanu ein zweites Mal aus dem Wasser und jetzt ratet, was passierte...? Wieder falsch! :D Alle guten Dinge sind 3, nicht wahr? Und so schafften wir es doch noch den richtigen Weg zu finden. Zu Hause duschten wir uns heiß ab, zogen uns trockene Klamotten an, tranken Tee und aßen Backwaren von Michaels Freundin, die beim Bäcker arbeitet und abends immer jede Menge liegengebliebene Leckereien mitbringt. Danach saßen wir zusammen und die Jungs machten Musik mit Gitarre, Bongo, Ukulele und Klankhölzern und bunden uns talentfreie Backgroundsängerinen mit gestörtem Rhythmusgefühl mit ein. Dann zeigten sie uns Musikstücke ihrer Band Awkward Passion, die Jungs haben es echt drauf, wobei man auch sagen muss: Die zwei haben einen kompletten Schuss! :) Zum Schluss spielte Andy draußen auf dem Balkon Nothing else matters auf der Gitarre, das erinnerte mich an früher... :)
Gestern planten wir in die Stadt zu fahren. Andy bot uns an sein Fahrrad zu benutzen. Einer fuhr, der Andere saß auf dem Gepäckträger, irgendwie sorgte das für Aufsehen, die Leute feierten uns. :) 6km später waren wir in der Stadt, schauten uns um, klapperten die Geschäfte ab und fuhren abends durch Wind und Wetter zurück. Wie hätte es auch anders sein können: Plötzlich sprang die Fahrradkette heraus und der Hinterreifen verlor Luft, wir liefen den restlichen Weg zu Fuß während Blitze über unseren Köpfen zuckten. Als wir die Tür hereinkamen, sahen wir schon, dass die Hunde da sind, juhuu! 3 kleine Wollknäuele, einer süßer als der andere! Gismo, Grovy und Bella :) Mit ihnen beschäftigten wir uns den ganzen Abend, bis wir todmüde umfielen und einschliefen. Heute Morgen wurden wir von den kleinen Rackern geweckt, zogen uns an und machten uns mit Andy, Michael und Josh, einem Freund der beiden, auf den Weg zum Baden, Gitarre, Bongo, Kanu, Surfbrett und Bier im Gepäck! In einem Fluß, der in's Meer mundete, badeten wir den ganzen Tag, lagen in der Sonne, hatten ein paar Snacks und jede Menge Spaß! Gegen Abend fuhren wir in den Springbrook National Park, Andy zeigte uns die besten Plätze: zuerst die Purlingbrook Falls. Er kletterte durch die Absperrung, wir folgten ihm etwas unsicher bis zum Abgrund. Mir wurde schon ein wenig schwummerig in der Magengegend, aber der Ausblick dafür war unbezahlbar! Wir setzten uns auf die vordersten Steine, danach ging es nur noch runter, und runter, und runter! Ein Bild wie aus dem Dschungelbuch und dabei ging die Sonne unter. Atemberaubend schön. Endstation waren die Glow worm Caves. Wir wussten nicht so genau was uns erwarten würde und kamen uns ein wenig komisch vor im Stockfinsteren aus dem Auto auszusteigen und durch den Dschungel zu laufen, abgesehen davon war verdammt gruselig! Wir erreichten die Höhlen und auf einmal wussten wir warum wir hergekommen waren. Ein paar Treppenstufen weiter unten bot uns ein Bild, dass sich kaum beschreiben lässt, ich versuche es trotzdem. Alles ist schwarz, an der Felsdecke leuchten und funkeln plötzlich abertausende kleine grün-gelbe Pünktchen und bilden Sternbilder. Alle zusammen schaffen es sogar so viel Licht zu produzieren, dass man doch tatsächlich ein wenig der Höhlenumrisse erkennen kann. Wie tausende kleine Diamanten hängen sie da und tuen nichts außer schön aussehen. 10 Minuten standen wir wie angewurzelt da und schauten dieses Naturwunder an. Bis die Gruppe Japaner kamen...Dann war's vorbei mit der Ruhe. Trotzdem war es ein Highlight. Ich habe mir früher oft die Frage gestellt, welches Sinnesorgan ich eher abgeben könnte: Augen oder Ohren. Für mich war klar, dass ich niemals auf Musik verzichten könnte, also würde ich am ehesten meine Sehfähigkeit aufgeben. Mittlerweile und gerade auf Grund solcher Momente könnte ich mich gar nicht entscheiden und bin froh beides zu können! Leider hatte ich keine Kamera zur Hand, um euch teilhaben zu lassen, aber solche Bilder bleiben zum Glück fest in meinem Kopf!
Mit Andy hatten wir den ultimativen Jackpot gezogen. Sein Haus schien richtig schön zu sein! Wir suchten den Schlüssel an vereinbarter Stelle und gingen hinein - keiner da. Drum beschlossen wir uns erst einmal eine richtige Dusche zu gönnen! :) Dann saßen wir mit all unseren Sachen auf der Treppe und warteten. Komisches Gefühl in einem fremden Haus zu sitzen und zu warten bis die Besitzer heimkommen...Irgendwann öffnete sich die Tür und Andy's Mitbewohnerin Sofie kam nach Hause, schaute etwas verdutzt, hieß uns dann herzlich Willkommen und zeigte uns das Haus. Zweistöckig, sehr hübsch eingerichtet mit allem modernen Schnick Schnack, den man so "braucht". 3 Hunde, die leider nicht zu Hause waren, ein Balkon mit Blick auf den kleinen aber wunderschönen Garten und ganz viele Musikinstrumente, Räucherstäbchen und Schallplatten. Für uns wartete im großen, offenen Wohnzimmer eine Doppelmatratze mit Blick aus dem Fenster. Sofie musste leider wieder los, sagte aber, wir sollen uns wie zu Hause fühlen. Also kochten wir uns erst einmal leckere Instant Noodles und ruhten uns aus, bis Andy nach Hause kam. Gut gelaunt kam er ein paar Stunden später die Treppe heraufgehüpft und begrüßte uns! Baff waren wir, als plötzlich auch noch Michael reinkam! :) Nachdem wir bei ihm in Brisbane ausgezogen waren, beschloss er es uns gleich zu tuen, da er mit seinen Mitbewohnern nicht mehr klar kam. Die einzige Kommunikationsmöglichkeit zwischen den Zockern und ihm war der Facebook-Chat. Wenn sie mal aus ihren Zimmern herauskamen, um die nächste Pepsi aus dem Kühlschrank zu holen und Michael sie bei der Gelegenheit ansprach antworteten sie nur: Wir klären das gleich über Facebook. Welch ein krankes und trauriges Leben...Na jedenfalls wohnt Michael jetzt halb bei Andy und halb bei seiner Freundin und wir freuten uns ihn wiederzusehen! Andy fragte uns, ob wir nicht Lust hätten Kanu fahren zu gehen, das Meer ist nur einen Katzensprung von seinem Haus entfernt. Natürlich haben wir Lust! Am Ende der Straße schoben wir das Kanu in's Wasser und paddelten drauf los. Wir sahen dutzende Jelly Fishs im Wasser, Andy meint, die sind ungefährlich. Um uns herum die Reichen und Schönen auf ihren Booten, die Skyline im Hintergrund, was ein Leben! Nach 45 Minuten erreichten wir eine verlassene Sandbank. Wir schlenderten den menschenleeren Strand entlang, sahen Kängurus und quatschten. Auf dem Weg zurück zum Kanu, das wir an der Anlegestelle zurückgelassen hatten, verliefen wir uns zum ersten Mal. Warum ich das erwähne werdet ihr gleich merken. Beim zweiten Versuch fanden wir es und bevor wir richtig im Kanu saßen, warf Andy das ganze Teil inklusive uns Mädels in's Wasser! :D Patschnass wie zwei Kanalratten kletterten wir wieder rein, diesmal saß Elena ganz hinten, Andy in der Mitte und ich vorne. Diese Konstellation war etwas mhh, ich sage mal...unglücklich, denn anstatt vorwärts zu kommen drehten wir uns die meiste Zeit unkontrolliert im Kreis! :D Als Andy die Steuerung wieder übernahm, gelangten wir irgendwann zurück an's Ufer. Dort trafen wir Michael mit seinem Kajak, der uns beobachtet und wahrscheinlich halb totgelacht hatte. Das Kanu war recht schwer, wir hoben es aus dem Wasser und trugen es an die Straße, bis Andy plötzlich bemerkte, dass wir an der falschen Stelle ausgestiegen waren, 2 Blocks zu früh. Andy, wie lange wohnst du schon hier? :D Na gut, nächster Versuch. Wir zogen das Kanu ein zweites Mal aus dem Wasser und jetzt ratet, was passierte...? Wieder falsch! :D Alle guten Dinge sind 3, nicht wahr? Und so schafften wir es doch noch den richtigen Weg zu finden. Zu Hause duschten wir uns heiß ab, zogen uns trockene Klamotten an, tranken Tee und aßen Backwaren von Michaels Freundin, die beim Bäcker arbeitet und abends immer jede Menge liegengebliebene Leckereien mitbringt. Danach saßen wir zusammen und die Jungs machten Musik mit Gitarre, Bongo, Ukulele und Klankhölzern und bunden uns talentfreie Backgroundsängerinen mit gestörtem Rhythmusgefühl mit ein. Dann zeigten sie uns Musikstücke ihrer Band Awkward Passion, die Jungs haben es echt drauf, wobei man auch sagen muss: Die zwei haben einen kompletten Schuss! :) Zum Schluss spielte Andy draußen auf dem Balkon Nothing else matters auf der Gitarre, das erinnerte mich an früher... :)
Gestern planten wir in die Stadt zu fahren. Andy bot uns an sein Fahrrad zu benutzen. Einer fuhr, der Andere saß auf dem Gepäckträger, irgendwie sorgte das für Aufsehen, die Leute feierten uns. :) 6km später waren wir in der Stadt, schauten uns um, klapperten die Geschäfte ab und fuhren abends durch Wind und Wetter zurück. Wie hätte es auch anders sein können: Plötzlich sprang die Fahrradkette heraus und der Hinterreifen verlor Luft, wir liefen den restlichen Weg zu Fuß während Blitze über unseren Köpfen zuckten. Als wir die Tür hereinkamen, sahen wir schon, dass die Hunde da sind, juhuu! 3 kleine Wollknäuele, einer süßer als der andere! Gismo, Grovy und Bella :) Mit ihnen beschäftigten wir uns den ganzen Abend, bis wir todmüde umfielen und einschliefen. Heute Morgen wurden wir von den kleinen Rackern geweckt, zogen uns an und machten uns mit Andy, Michael und Josh, einem Freund der beiden, auf den Weg zum Baden, Gitarre, Bongo, Kanu, Surfbrett und Bier im Gepäck! In einem Fluß, der in's Meer mundete, badeten wir den ganzen Tag, lagen in der Sonne, hatten ein paar Snacks und jede Menge Spaß! Gegen Abend fuhren wir in den Springbrook National Park, Andy zeigte uns die besten Plätze: zuerst die Purlingbrook Falls. Er kletterte durch die Absperrung, wir folgten ihm etwas unsicher bis zum Abgrund. Mir wurde schon ein wenig schwummerig in der Magengegend, aber der Ausblick dafür war unbezahlbar! Wir setzten uns auf die vordersten Steine, danach ging es nur noch runter, und runter, und runter! Ein Bild wie aus dem Dschungelbuch und dabei ging die Sonne unter. Atemberaubend schön. Endstation waren die Glow worm Caves. Wir wussten nicht so genau was uns erwarten würde und kamen uns ein wenig komisch vor im Stockfinsteren aus dem Auto auszusteigen und durch den Dschungel zu laufen, abgesehen davon war verdammt gruselig! Wir erreichten die Höhlen und auf einmal wussten wir warum wir hergekommen waren. Ein paar Treppenstufen weiter unten bot uns ein Bild, dass sich kaum beschreiben lässt, ich versuche es trotzdem. Alles ist schwarz, an der Felsdecke leuchten und funkeln plötzlich abertausende kleine grün-gelbe Pünktchen und bilden Sternbilder. Alle zusammen schaffen es sogar so viel Licht zu produzieren, dass man doch tatsächlich ein wenig der Höhlenumrisse erkennen kann. Wie tausende kleine Diamanten hängen sie da und tuen nichts außer schön aussehen. 10 Minuten standen wir wie angewurzelt da und schauten dieses Naturwunder an. Bis die Gruppe Japaner kamen...Dann war's vorbei mit der Ruhe. Trotzdem war es ein Highlight. Ich habe mir früher oft die Frage gestellt, welches Sinnesorgan ich eher abgeben könnte: Augen oder Ohren. Für mich war klar, dass ich niemals auf Musik verzichten könnte, also würde ich am ehesten meine Sehfähigkeit aufgeben. Mittlerweile und gerade auf Grund solcher Momente könnte ich mich gar nicht entscheiden und bin froh beides zu können! Leider hatte ich keine Kamera zur Hand, um euch teilhaben zu lassen, aber solche Bilder bleiben zum Glück fest in meinem Kopf!
der Weg nach Hause
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