Samstag, 5. Oktober 2013

Ein bisschen Sydney

 Wir lassen es uns gut gehen: Backpackeressen deluxe



 Elena und Adjoa beim Quatschmachen :D

 Sydney Skyline

Sydney Darling Harbour bei Nacht


im Park :)


unser erstes Zuhause :)

 
unser zweites Zuhause, Couchsurfing :)

Einfach das Leben genießen


Die letzten Tage ist recht wenig passiert. Wir waren einkaufen, haben gekocht, sind herumgebummelt, haben uns die Lagune angeschaut (ein kostenfreier Pool für alle Bewohner von Cairns direkt vor'm Meer), waren in unserem Hostelpool und haben es uns einfach richtig gutgehen lassen. Leider haben wir die erste Absage auf unserer Jobsuche kassiert :-/ Aber morgen gehts weiter, solange, bis wir was finden. :) Bewaffnet mit unseren CVs laufen wir einfach mal umher und fragen uns durch und versuchen es weiterhin über das Internet. Für nächste Woche ist ein Abstecher zum Daintree Rainforest geplant, 2-3 Tage einfach mal alles anschauen. Heute waren wir mit einer ganzen Gruppe an der wunderschönen Palm Cove, sind über die Felsen geklettert, haben riesige Wasserschildkröten und andere Meeresbewohner gesehen und sind von einem ca. 4 Meter hohen Steg in's offene Meer gesprungen :) Auf dem Rückweg haben wir noch so einen schönen Bewohner Australiens kennengelernt: Der hing einfach so an der Bushaltestelle rum! 

So langsam beginnt man richtige Freundschaften aufzubauen, auch wenn man die Leute vielleicht nur 1 Woche sieht. Daran muss man sich auch gewöhnen: Abschiede. Man lernt hier so wahnsinnig schnell viele neue Menschen aus aller Welt kennen, interessante Charaktere und Geschichten, denn jeder, der hier ist, hat etwas zu erzählen. Typische Weltenbummler! :) Auch die Zimmerbewohner wechseln beinahe täglich. Da kommt es auch mal vor, dass man diese gar nicht kennt und sie einfach plötzlich da irgendwo in einem der Betten liegen. Was aber sehr schön ist: Man kann den Mitbewohnern blind vertrauen! Die Türen der Zimmer stehen immer offen, keiner geht ungefragt an die Sachen der anderen. Hier hilft jeder jedem. Hat man eine Frage, so kann man sicher sein, dass man immer eine Antwort bekommt. Fehlt einem das Öl zum Kochen, so hat irgendjemand welches abzugeben. Fährt einer an den Strand, dann nimmt er 10 andere Leute mit. Im Grunde sind die Work&Traveller eine große Familie! :) Umso schwerer fällt es da manchmal Auf Wiedersehen zu sagen.

Hier noch ein paar Bilder vom Palm Cove <3






Mittwoch, 2. Oktober 2013

Heute waren wir fleißig: Tag 2 in Cairns


 Nach unserem ersten Tag in Cairns ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und lernten die anderen Hostelbewohner kennen.  Mit dem Hostel haben wir wirklich Glück gehabt! Unser Zimmer ist super, wir wohnen mit einem Mädel aus Hamburg, einem Jungen und noch einem Franzosen zusammen und haben sogar ein eigenes Bad!! Frühstück, Abendessen im Pub, freies WLAN und Poolparty direkt vor der Zimmertür sind inklusive! Überall hängen Hängematten und lustige Leute rum und das alles bei täglichen 30 Grad! Wir sind nicht weit entfernt vom Strand und es gibt einen Stadtpool, eine Lagune, die wir uns noch anschauen müssen. Die Stadt ist schachbrettförmig aufgebaut und verhältnismäßig klein. Manchmal erinnert sie mich an eine kleine Küstenstadt in Frankreich mit all ihren kleinen Lädchen, Pubs und Straßenmusikanten. Insgesamt ist hier alles viel gechillter, bis der Abend anklopft und die Feierwütigen Backpacker erwachen! :) 
Aber wie heißt es so schön? Erst die Arbeit, DANN das Vergnügen! Also haben wir heute, nachdem wir richtig schön ausgeschlafen von

der ruhigen Musik von Bob Marley geweckt wurden, aufgerafft und das nächste Internetcafé aufgesucht, um unsere CVs zu aktualisieren und ein wenig aufzupeppen. Mit unseren jetzigen "Spitzenlebensläufen" :) haben wir uns über gumtree.com auf einige Full-Time-Stellen beworben. Heute habe ich auch endlich meine tax file number bekommen. Ich hoffe so sehr, dass wir ganz bald was finden, um das Loch in unseren Geldbeuteln zu flicken! Zudem wir uns noch so viel vorgenommen haben: Daintree Rainforest ganz im Norden, Tauchen im Great Barrier Reef, Seegeln über die Whitsundays, mit dem Jeep zu Fraser Island, und was wäre eine Reise durch Australien ohne ein ordentliches Festival?! Future Music Festival in Melbourne!! Das Leben kann so schön sein!! :) 

Übrigens wissen wir nun auch woher der populäre Goon seinen Namen hat (wobei ich nicht ganz sicher bin, ob ich das glauben soll!). Angeblich heißt Goon auf "aboriginesisch", sprich wie es die Aborigines nennen, Kissen. Da der Goon in einem Thermobeutel abgefüllt wird, den man nach leeren des Inhaltes mit Luft aufblasen kann und dieser dann wohl ausschaut wie ein Kissen, wird er eben so genannt. Soviel zur Theorie. Ich werd's mal testen :D 

Heute Abend waren wir weiter fleißig. Zuerst haben wir, da wir da wir das Frühstück heute Morgen komplett verschlafen haben, super lecker gekocht: Chicken Enchiladas und frischen bunten Salat mit Zwiebelbrot, yummi!!! Beim Kochen lief Bob Dylan, man kann sich vielleicht vorstellen, wie entspannt hier alles läuft. :) Beim Kochen im Hostel lernt man viel. Neben "Kochkünsten" anderer Hostelbewohner auch, dass manche Küchengeräte und Utensilien komplett zweckentfremdet eingesetzt werden können! Wie backt man ohne Backofen? Wie kann ich mir Geschirr zum Gemüseschnibbeln sparen, damit ich nicht so viel spülen muss? Und überhaupt: Wie bekomme ich diesen Gasherd an?! :D 
Danach haben wir all unsere Wäsche gewaschen und sind jetzt total stolz auf uns! Auch hier war Kreativität gefragt!
Jetzt kann der Abend kommen. Programm für heute: Pizza for free undclubben!! :)

Entdeckungen beim Einkaufen: Kangurufleisch, Kamelfleisch, Wonkaschokolade und was ist denn das bitte? Helga's Bratwurst & Bier :D






Wetteraussichten :))

Dienstag, 1. Oktober 2013

Trotz Hindernissen Ziel erreicht!

...das Flugzeug lies auf sich warten...mit ca. 1h Verspätung starteten wir in Sydney. die Maschine war klein und stickig, wenig Bewegungsmöglichkeiten, plärrende Kinder, alles in allem eine sehr klapprige Geschichte! Ich war so platt, dass ich glücklicherweise direkt einschlief. Als ich wieder aufwachte, konnte ich mich kaum mehr bewegen, keine gute Schlafposition! Wenigstens die Landung verlief reibungslos, wir sind nicht abgestürzt. Auf unser Gepäck mussten wir dann auch wieder ewig warten...Und bei unserem Glück heute kamen unsere Rucksäcke zwar, allerdings war unser Shuttel zum Hostel nicht mehr an der Busstation zu finden. Supi, wie kommen wir jetzt in's Hostel? Ein teueres Taxi wollten wir uns eigentlich ersparen! Da noch ein paar andere Backpacker das selbe Problem hatten, beschlossen wir uns hinzusetzen und abzuwarten, ob vielleicht noch irgendwas passiert. 


Busse kamen, die Hoffnung entfachte, der kommt zu uns, jaaa :) Nein, er fährt vorbei! :( Das passierte uns ca. 25 Mal. Eine Stunde verging. 
Ein Busfahrer stieg irgendwann aus und unterhielt sich mit uns, er war sehr nett, jedoch leider keine Hilfe in Sachen Transfer zu unserem Hostel. Gerade als wir beschlossen eher doch ein Taxi zu nehmen kam ein großer Mann, Mitte 50 mit Schnauzer auf uns zu und fragte, wohin wir wollen. Woodduck! Na also, das war der entscheidende Satz! Der Mann lud den Bus voll mit Backpackers und düste los. Für 5$ each fuhr er uns bis vor die Tür. Wir waren superglücklich endlich angekommen zu sein, schnallten uns das Gepäck auf den Rücken und liefen zum Eingang. Gerne hätte ich unsere Gesichter dann gesehen, als wir das Schild an der Tür entdeckten: 
Closed: 12:30 - 16:30 Uhr. Whaat? Wir hatten gerade 13:01 Uhr! Das darf doch nicht wahr sein! So schnell kann aus Freude Verzweiflung werden. Weit und breit sahen wir keine
Sitzbank, Wiese oder sonstiges, wo wir uns hätten ausruhen können. Es half alles nichts, hoch die Tasche, Bleibe suchen! Da kam uns das Café Byblos gerade recht. Zack waren wir wieder glücklich! Hier gönnte ich mir erst einmal ein paar Spritzer kaltes Wasser in's Gesicht und ein Falafel, mhhh yummi! Neben uns saß ein Mann mit seiner Tochter. Wir kamen in's Gespräch. Er erzählte, dass er Besitzer von Bananenfarmen ist. Da klingelten uns die Ohren. Verbirgt sich da vielleicht schon unser erster Job? Fragen kostet ja nix! Leider hatte er keinen Job für uns, aber wir unterhielten uns über all die vielen Backpacker und die zu wenigen Arbeitsstellen, vor Allem im Sommer bei 40-45 Grad. Dann erzählte er uns von einer Freundin, die eine Pferdefarm besitzt und dort auch u. a. Backpacker beschäftigt. Er rief bei ihr an und gab uns ihre Kontaktdaten. Während des Telefonates kamen uns die Minuten wie Stunden vor, wir waren total gespannt! Aber dann: Derzeit hat sie leider keine Stellen frei, aber wir sollen unsere CVs trotzdem mal zumailen, besser als nix! Ein paar Minuten später rief eine andere Freundin bei dem Mann an, die auch eine Pferdefarm besitzt, möglicherweise hat sie Arbeit für uns. Morgen schicken wir mal unsere Daten hin und warten ab, was dabei rauskommt und suchen hier parallel weiter. Auch wenn das Resultat nicht durchweg positiv ausgefallen ist, sind wir doch total begeistert von der Offenheit und Hilfsbereitschaft der Aussies. Nichtsahnend sitzt man in einem Café und plötzlich hat man mit ein bisschen Glück einen Job und neue Bekanntschaften geknüpft! In Deutschland wäre das so undenkbar! 

Nachdem wir uns bedankt und verabschiedet hatten, liefen wir weiter zur Mall und schauten uns ein wenig um, solange wir noch warten mussten. Endlich war es 16:30 Uhr und wir liefen zurück zum Hostel. Auf dem Weg sahen wir einen Autoverleih und schauten uns schon mal nach einem Van um, da gibt es einiges zur Auswahl, juchey! :) Das schauen wir uns die Tage noch mal genauer an! Im Hostel angekommen kam kurze Zeit später jemand und ließ uns einchecken - eeeeendlich!!! Total happy schnappten wir uns zum letzten Mal Sack und Pack und zogen in unser neues Zimmer für die nächsten 7 Tage ein. Auf dem Weg wurden wir schon mehr als herzlich begrüßt! Die Hostelbewohner sind eben einzigartig! :) Unsere Zimmergenossen sind auch ziemlich cool, ich bin mir sicher, wir werden eine mega gute Zeit hier haben! Da wir noch unglaubliche 27 Grad haben (und hier im Zimmer sicherlich noch mehr!), werden wir uns erst mal nicht in's Bett legen, sondern den Tag mit ein paar Gläschen Goon ausklingen lassen und dann später hoffentlich allen fehlenden Schlaf nachholen. Cheers!

:)

das Adventure-Team auf dem Hosteldach mit einem Aborigini

das Adventure-Team vor dem botanischen Garten

 am Watson's Bay


am Bondi Beach


Couchsurfing! :))

im YoghurtLand-Paradies <3

 Quatsch machen mit Elena im Westfield Tower

...und er macht auf Plastikeimern Musik - Wahnsinn!!


die Aussicht vom Westfield Tower

DA wohne ich...irgendwo! :)

Montag, 30. September 2013

Mal wieder obdachlos & schlaflos in Sydney

Heute melde ich mich vom Domestic Airport. Es ist ca. 04:45 a.m. und ich warte darauf, dass mein Flieger Richtung Cairns startet.
Die letzten 3 Tage haben wir bei unserem host, bei dem wir Couchsurfing gemacht haben, verbracht. Nachdem wir am Freitagabend vom Bondi Beach weggefahren sind, war das Glück irgendwie nicht auf unserer Seite. Ich weiß nicht mehr wie oft wir uns mit dem Bus verfahren haben...Blöd ist, dass in den Bussen keine nächsten Haltestellen angezeigt werden, also fuhren wir einfach mal los. Beim Umsteigen an einer Haltestelle in der Stadt tippte uns plötzlich jemand auf die Schulter: Alex, den wir im Flugzeug nach Dubai kennengelernt haben! Krasser Zufall! Da irrt man durch einen 4,6-Millionen-Einwohner-Großstadtdschungel und plötzlich trifft man tatsächlich jemanden den man kennt! :) Kurzer Smaltalk dann kam unser Bus nach Stadtteil Stanmore und wir stiegen noch siegessicher ein. Irgendwann wurde uns bewusst, dass das nun wirklich nicht der richtige Weg sein konnte, denn die großen Häuser wurden kleiner, die Lichter blasser und die Straßen enger...und wir sprachen den Busfahrer ratsuchend an. Dieser schüttelte nur den Kopf und fing an zu lachen. Danach zückte er einen Stadtplan und suchte den Ort, an den wir eigentlich fahren wollten. Er erklärte uns, dass wir erst einmal aussteigen und warten sollten, bis er seine Rundfahrt beendet hat, danach würde er uns wieder aufsammeln und zur richtigen Haltestelle bringen: Parramatta Road. Na gut. Irgendwo in einer verlassenen Gegend im Stockfinsteren standen wir nun und setzten uns in ein Bushäuschen. Stille, plötzlich Schritte. Ein älterer Mann setzte sich neben uns und redete mit sich selbst, dann mit uns. Er fing an uns auszufragen, woher wir kämen, dass dieser Hitler doch aus Deutschland käme...Wir konterten nur damit dass er Österreicher war und hofften, dass ganz bald etwas passiert. Glücklicherweise kam der Bus und wir fuhren Richtung Tagesziel. Der Busfahrer sagte uns, wo wir aussteigen mussten und wir fragten in einer Pizzeria nach wolang wir laufen müssen. Die Straße hoch war noch okay, dann wurde es wieder stockfinster. Das Gepäck auf unseren Schultern machte die Sache nicht gerade leichter, dann endlich: Ziel erreicht. Ein kleines Häuschen, kein Licht, Klingel funktionierte nicht, Hilfe! Ich bekam ein ungutes Gefühl. Was zur Hölle mache ich hier??! Wir klopften. Ah, jetzt kommt jemand! Die Tür ging auf und schlagartig viel mir ein Stein vom Herzen, als uns ein junger, netter Student entgegenstrahlte. Linc führte uns in's Haus und war sofort sehr gastfreundlich. Wir schnackten kurz, dann machte er uns ein Bett zurecht (vonwegen COUCHsurfing!). Eine große Matratze mitten im Esszimmer. Darunter schaute eine Kakerlake hervor...Uns war alles egal, nach über 3h Irrfahrt waren wir froh über jedes bisschen Komfort und Ruhe.
Am nächsten Morgen wurden wir durch chinesische Streithähne, unsere neuen Nachbarn, geweckt! Ein Mitbewohner von Linc kam rein und stellte sich uns vor, währenddessen wir noch recht zerstört auf unserer Matratze rumlagen, von der wir auch erst einige Stunden später aufstehen konnten. Mittags fuhren wir zum Manly-Beach - wunderschön!! - und entdeckten auf dem Rückweg YoghurtLand und waren direkt verliebt in den Frozen Yoghurt, ein süßes Teufelszeug! Abends zurück zu Hause waren alle WG-Bewohner ausgeflogen, Linc hatte uns jedoch gesagt, wo der Schlüssel liegt. Um an diesen ranzukommen, mussten wir durch ein dunkles Tor hindurch, einen kleinen Pfad entlang, noch ein Tor, noch ein Pfad - Gott, war das gruselig!!!! Zum Glück fanden wir ihn und kamen in's Haus! Später kam Linc und 2 seiner Freunde, wir erzählten, spielten ein paar Spiele und gingen später in einen Pub, spielten Pool und erzählten über "Gott und die Welt". :)  Linc bot uns an eine weitere Nacht im WG-Haus zu nächtigen und zahlte uns das Taxi nach Hause! :) Am nächsten Tag wurden wir wieder von unseren lautstarken chinesischen Zankhähnen geweckt und machten uns bald auf den Weg zu dem riesigsten und schönsten Zoo, den ich jemals gesehen habe: Taronga-Zoo! Dort fährt man vom Quay aus mit der Fähre hin. Knapp 3,5h haben nicht annähernd gereicht, um alle Tiere zu sehen. Sämtliche Gifttiere und Reptilien, Elefanten, Meerkatzen, Koalas, Kängurus, die einfach so um einen herumjumpen, eine riesige Vogelvielfalt, Pinguine, Wombats und Giraffen, die mit ihren langen Hälsen im Panorama der Skyline der Stadt stehen und Stroh kauen - ein unbeschreiblich tolles Bild! Abends gönnten wir uns ein weiteres Gourmetessen beim Inder. In der WG waren einige Freunde unserer Mitbewohner. Wir gingen jedoch zeitig erschöpft in's "Bett". Heute Morgen wurden wir anstatt von lautstreitender Chinesinnen von sanften Gitarrenriffs geweckt, schon viel besser! :) Wir packten unsere Rucksackmonster und fuhren erstmal ohne Gepäck in die Stadt, um uns den Westfield Tower anzuschauen. Von über 300 Metern Höhe kann man die ganze Stadt sehen! Unglaublich!! Riesige Bauten soweit das Auge reicht, eingegrenzt vom tiefblauen Meerwasser bei Sonnenschein und 27 Grad. Gegen Abend fuhren wir zurück zu Linc und holten unsere Sachen. Als Dankeschön für die nette Gastfreundschaft schenkten wir den Jungs eine Flasche guten Scotch und ein lustiges Foto, dass wir im Westfield Tower geschossen hatten, als Erinnerung an die "verrückten Deutschen". :) Jetzt aber ab zum Flughafen, wo wir die Nacht verbringen wollten, da sich ein Hostel für die paar Stunden der Nacht nicht gelohnt hätte! Aber wie kommen wir jetzt dorthin! Oops...Steve, einer der Mitbewohner, konnte uns hier glücklicherweise weiterhelfen! Er fuhr uns mit dem Auto zum Bahnhof und erklärte uns den Weg. Am Flughafen angekommen kämpften wir uns mit unserem Ballast auf den Schultern hoch in unseren Terminal, wo wir 2 Massagestühle, eine Steckdose und WLAN vorfanden, juhu! :) Dort skypte ich zum ersten Mal, seitdem ich hier bin. Mitten im Gespräch kam ein Mitarbeiter und erklärte uns, dass der Flughafen um 11:00 p.m. schließe und erst um 04:00 a.m. wieder öffne. Auf meine Frage hin, wo wir die Nacht bleiben könnten, kam eine etwas fragwürdige Antwort: Geht zu Mc Donalds, 10 Minuten von hier, der hat 24h geöffnet. Und tatsächlich haben wir genau da die Nacht mit einigen anderen schlafenden Menschen auf einer Sitzbank gegenüber des Mc Cafés verbracht - war eine Erfahrung wert! :D Hier redete uns ein waschechter Neuseeländer, liebevoll Kiwi genannt, drauf, bot uns einen Job in Sydney an und ärgerte sich über die "roughen" Aussies! Nachdem er weg war schrieb ich ein paar Postkarten und legte mich hin. Ein sehr komisches Gefühl in einem Fastfoodrestaurant schlafen zu wollen! Bei all dem Lärm, der lauten und nervigen Musik, dem ständigen Gepiepse der Fritteusen...Naja, jetzt sitzen wir am Flughafen mit einer heißen Schokolade to go und warten noch bis 07:00 a.m. auf unseren Flug, 3h später sind wie in Cairns. Mit 19,6 kg Check-In-Gewicht, habe ich meinen Backpack reingeschmuggelt, 20kg waren erlaubt, jiha! Wir hoffen, dass das Woodduck-Hostel in Cairns genauso cool ist wie hier in Sydney! Die erste Nacht bekommen wir sogar gratis - yay! So, jetzt Energiesparmodus!

Freitag, 27. September 2013

obdachlos gestrandet

Ja tatsächlich liegen Elena und ich gerade obdachlos mit über 20 kg Sack und Pack am Bondi Beach und erholen uns ein wenig zwischen all den Surfern, Skatern und ca. 10000 Möven. Ob es eind gute Idee war mit all dem Gepäck kilometerweit durch die Stadt zu laufen? Aber was sein muss, muss sein, denn wir mussten ja noch unseren account bei der Bank freischalten lassen. Danach haben wir uns ein leckeres Putenschnitzel gegönnt und uns mit erneuten Kräften hierher gekämpft! Was aber auch gar nicht so leicht war, da wir erst einmal rausfinden mussten, dass man Bustickets nicht im Bus sondern an einem Kiosk in einer Luxusmal inmitten von Prada, Gucci, Dior und Channel-Boutiquen kaufen muss. Ein bisschen doof kamen wir uns dabei ja schon vor zwischen all den Chicki Mickis! :D Irgendwie haben wir es aber doch geschafft und jetzt sitzen wir hier auf einer Wiese mit Meerblick und freiem WLAN. 
Das Gute daran: Heute Abend haben wir wieder eine Bleibe! :) Über couchsurfing.com haben wir uns einen Schlafplatz für die nächsten 2 Tage organisieren können. Eine wohl typisch australische WG, wir sind gespannt wo wir da landen werden! Am Montag werden wir die Nacht am Flughafen verbringen und dienstagmorgens planmäßig nach Cairns fliegen. Schlau wie wir sind haben wir uns dort schon ein Hostel besorgt :D
Die letzten 2 Tage haben wir in der Stadt verbracht, uns sämtliche Mals von innen angeschaut und und ein wenig Sightseing gemacht. Es ist unglaublich, wie groß diese Stadt ist und wie viel es hier zu sehen und zu entdecken gibt! Da kann man sich doch glatt mitten in der Mal an einem mobilen Stand die Zähne bleechen lassen, ist wohl ganz normal! Wo sich bei uns in den Städten Tauben tümmeln, sitzen hier Kakadus und machen einen riiiiesen Krach. 
Abends ging es nun fast täglich raus zum Feiern und das mit minimum 20 anderen Backpackern, was ein Spaß! :) Gestern haben wir sogar eine australische "Prominenz" getroffen. Tommy Franklin, ein wahnsinns Tänzer, dem man sein Talent auf den ersten Blick nun wirklich nicht ansieht! Aber plötzlich betritt er die Tanzfläche und der ganze Club dreht sich zu ihm um und schaut zu, was er da auf's Packet legt! Derzeit ist er Kandidat bei Australias got talent, wir drücken ihm die Daumen!