Freitag, 11. Oktober 2013

Life in Cairns


Jetzt sind wir schon über 1 Woche in Cairns und haben uns sehr gut eingelebt. Man kann sogar fast sagen, dass sich allmählich der Alltag eingeschlichen hat. Ein wenig ausschlafen, Frühstück fällt aus, es gibt direkt Mittagessen, meistens natürlich Nudeln :) danach geht's in die Stadt auf Jobsuche, abends kommen wir erschöpft nach Hause, holen uns unsere Voucher für das Abendessen im Woolshed oder haben BBQ zu Hause und lassen die Abende hier auf unserem Balkon bei ein paar Spielen und neuen Sprachkenntnissen, gelegentlich auch einer spontanen nächtlichen Poolparty, ausklingen! ;) Aber Eins muss ich sagen: Deutsches Bier kann soviel mehr als die australische Brühe! :D Gestern habe ich 3 Nationalitäten das CoushCoush-Spielen beibringen wollen, leider erfolglos :D Afrikanische Instrumente/Rasseln aus Ghana einer Deutschen, gespielt von Franzosen und Holländern (Bayrische Mitbürger zählen ja nicht als Ausländer, oder? Sorry Sistaa :-P), das hat schon was!
Mit der Jobsuche läuft es leider noch etwas schleppend. Zu viele Backpacker auf einem Fleck. Wir haben dutzende CVs verteilt, Bewerbungsbogen ausgefüllt und Onlinebewerbungen rausgehauen, mal sehen, ob sich jemand meldet. Weil die Bemühungen um einen Job uns all unsere Kräfte rauben, gibt's dafür immer superleckeres Essen, womit wir unseren Mitbewohnern regelmäßig die Nase langmachen! :)
von Rumpsteak, medium angebraten, dazu gedünsteten Babybrokoli mit würzigen Bratkartoffeln und feuriger Garlicsauce über Chicken-Enchiladas mit buntem Sommersalat und Burtitos...Jaa uns geht's nicht schlecht! Gemüse kann man hier am Wochenende super günstig auf dem Rusty Market einkaufen. 
Voraussichtlich bleiben wir jetzt erst einmal noch 2 Wochen in unserem Lieblingshostel, denn wir haben meeegatolle Abenteuerausflüge gebucht! Am Dienstag fahren wir zu den Tablelands.
Ein paar Tage später geht's für 2 Tage ans Cape Tribulation und in den Daintree Rainforest! 
Die Woche darauf fahren wir an's Great Barrier Reef zum Schnorcheln und Tauchen, ich freue mich schon übertrieben und hoffe, dass ich nicht gefressen werde! :) Und zur Feier des Tages gab es dazu noch 2 fette Essensgutscheine, wovon wir uns auch riiichtig was gegönnt haben! :)
Nachdem der Spaß vorbei ist, müssen wir schauen wo wir bleiben. Es kann gut sein, dass wir bis dahin keinen Job finden. Hier scheint es wirklich sehr schwierig zu sein.  Whatever, dann setzen wir uns in den Bus und fahren ein Stück weiter die Ostküste runter und suchen dort weiter. No hurry in life, no stress! :) Mit dem Risiko morgen kein Geld mehr zu haben oder kein Hostel, damit muss man lernen zu leben und es klappt auch einfach. Bei der Suche haben wir sogar jemanden kennengelernt, der aus Mainz kommt. So klein ist die Welt! :) Ein anderer kam hier nach Cairns mit gerade mal noch 60$ in der Tasche und hat aus der Not heraus tatsächlich direkt einen Job gefunden und sagte uns, dass es genau so sein muss: Sobald dir das Geld ausgeht, klappt's mit dem Job. Wenn ein Backpacker kündigt musst DU der nächste sein, der durch die Tür kommt. Glück muss man also haben zur richtigen Zeit am richtige Ort zu sein! Wir werden sehen.
Was ich nun auch gelernt habe ist Longboard fahren. Soo cool und da bin ich wenigstens nicht ganz talentfrei! :) 
Wovon ich auch ziemlich beeindruckend bin, sind die Fledermäuse, die hier leben. Diese sind mindestens 2x so groß wie die uns bekannten und sie schlafen tagsüber in den Bäumen hängend in der ganzen Stadt! Sobald die Sonne untergeht fliegen hier abertausende Fledermäuse am Himmel herum, ein tolles Bild und ein Riiesenkrach, jeden Tag zur gleichen Zeit!:) 

yummiii

Tinkerbell & Marty im P. J. O'Briens Pub :)

weitere Bilder folgen... :))

Samstag, 5. Oktober 2013

Taronga Zoo


Kaengurus, da stehen sie einfach mal so rum





Na, seht ihr das Kaenguru?

Daaa ist es! :)










Ein bisschen Sydney

 Wir lassen es uns gut gehen: Backpackeressen deluxe



 Elena und Adjoa beim Quatschmachen :D

 Sydney Skyline

Sydney Darling Harbour bei Nacht


im Park :)


unser erstes Zuhause :)

 
unser zweites Zuhause, Couchsurfing :)

Einfach das Leben genießen


Die letzten Tage ist recht wenig passiert. Wir waren einkaufen, haben gekocht, sind herumgebummelt, haben uns die Lagune angeschaut (ein kostenfreier Pool für alle Bewohner von Cairns direkt vor'm Meer), waren in unserem Hostelpool und haben es uns einfach richtig gutgehen lassen. Leider haben wir die erste Absage auf unserer Jobsuche kassiert :-/ Aber morgen gehts weiter, solange, bis wir was finden. :) Bewaffnet mit unseren CVs laufen wir einfach mal umher und fragen uns durch und versuchen es weiterhin über das Internet. Für nächste Woche ist ein Abstecher zum Daintree Rainforest geplant, 2-3 Tage einfach mal alles anschauen. Heute waren wir mit einer ganzen Gruppe an der wunderschönen Palm Cove, sind über die Felsen geklettert, haben riesige Wasserschildkröten und andere Meeresbewohner gesehen und sind von einem ca. 4 Meter hohen Steg in's offene Meer gesprungen :) Auf dem Rückweg haben wir noch so einen schönen Bewohner Australiens kennengelernt: Der hing einfach so an der Bushaltestelle rum! 

So langsam beginnt man richtige Freundschaften aufzubauen, auch wenn man die Leute vielleicht nur 1 Woche sieht. Daran muss man sich auch gewöhnen: Abschiede. Man lernt hier so wahnsinnig schnell viele neue Menschen aus aller Welt kennen, interessante Charaktere und Geschichten, denn jeder, der hier ist, hat etwas zu erzählen. Typische Weltenbummler! :) Auch die Zimmerbewohner wechseln beinahe täglich. Da kommt es auch mal vor, dass man diese gar nicht kennt und sie einfach plötzlich da irgendwo in einem der Betten liegen. Was aber sehr schön ist: Man kann den Mitbewohnern blind vertrauen! Die Türen der Zimmer stehen immer offen, keiner geht ungefragt an die Sachen der anderen. Hier hilft jeder jedem. Hat man eine Frage, so kann man sicher sein, dass man immer eine Antwort bekommt. Fehlt einem das Öl zum Kochen, so hat irgendjemand welches abzugeben. Fährt einer an den Strand, dann nimmt er 10 andere Leute mit. Im Grunde sind die Work&Traveller eine große Familie! :) Umso schwerer fällt es da manchmal Auf Wiedersehen zu sagen.

Hier noch ein paar Bilder vom Palm Cove <3






Mittwoch, 2. Oktober 2013

Heute waren wir fleißig: Tag 2 in Cairns


 Nach unserem ersten Tag in Cairns ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und lernten die anderen Hostelbewohner kennen.  Mit dem Hostel haben wir wirklich Glück gehabt! Unser Zimmer ist super, wir wohnen mit einem Mädel aus Hamburg, einem Jungen und noch einem Franzosen zusammen und haben sogar ein eigenes Bad!! Frühstück, Abendessen im Pub, freies WLAN und Poolparty direkt vor der Zimmertür sind inklusive! Überall hängen Hängematten und lustige Leute rum und das alles bei täglichen 30 Grad! Wir sind nicht weit entfernt vom Strand und es gibt einen Stadtpool, eine Lagune, die wir uns noch anschauen müssen. Die Stadt ist schachbrettförmig aufgebaut und verhältnismäßig klein. Manchmal erinnert sie mich an eine kleine Küstenstadt in Frankreich mit all ihren kleinen Lädchen, Pubs und Straßenmusikanten. Insgesamt ist hier alles viel gechillter, bis der Abend anklopft und die Feierwütigen Backpacker erwachen! :) 
Aber wie heißt es so schön? Erst die Arbeit, DANN das Vergnügen! Also haben wir heute, nachdem wir richtig schön ausgeschlafen von

der ruhigen Musik von Bob Marley geweckt wurden, aufgerafft und das nächste Internetcafé aufgesucht, um unsere CVs zu aktualisieren und ein wenig aufzupeppen. Mit unseren jetzigen "Spitzenlebensläufen" :) haben wir uns über gumtree.com auf einige Full-Time-Stellen beworben. Heute habe ich auch endlich meine tax file number bekommen. Ich hoffe so sehr, dass wir ganz bald was finden, um das Loch in unseren Geldbeuteln zu flicken! Zudem wir uns noch so viel vorgenommen haben: Daintree Rainforest ganz im Norden, Tauchen im Great Barrier Reef, Seegeln über die Whitsundays, mit dem Jeep zu Fraser Island, und was wäre eine Reise durch Australien ohne ein ordentliches Festival?! Future Music Festival in Melbourne!! Das Leben kann so schön sein!! :) 

Übrigens wissen wir nun auch woher der populäre Goon seinen Namen hat (wobei ich nicht ganz sicher bin, ob ich das glauben soll!). Angeblich heißt Goon auf "aboriginesisch", sprich wie es die Aborigines nennen, Kissen. Da der Goon in einem Thermobeutel abgefüllt wird, den man nach leeren des Inhaltes mit Luft aufblasen kann und dieser dann wohl ausschaut wie ein Kissen, wird er eben so genannt. Soviel zur Theorie. Ich werd's mal testen :D 

Heute Abend waren wir weiter fleißig. Zuerst haben wir, da wir da wir das Frühstück heute Morgen komplett verschlafen haben, super lecker gekocht: Chicken Enchiladas und frischen bunten Salat mit Zwiebelbrot, yummi!!! Beim Kochen lief Bob Dylan, man kann sich vielleicht vorstellen, wie entspannt hier alles läuft. :) Beim Kochen im Hostel lernt man viel. Neben "Kochkünsten" anderer Hostelbewohner auch, dass manche Küchengeräte und Utensilien komplett zweckentfremdet eingesetzt werden können! Wie backt man ohne Backofen? Wie kann ich mir Geschirr zum Gemüseschnibbeln sparen, damit ich nicht so viel spülen muss? Und überhaupt: Wie bekomme ich diesen Gasherd an?! :D 
Danach haben wir all unsere Wäsche gewaschen und sind jetzt total stolz auf uns! Auch hier war Kreativität gefragt!
Jetzt kann der Abend kommen. Programm für heute: Pizza for free undclubben!! :)

Entdeckungen beim Einkaufen: Kangurufleisch, Kamelfleisch, Wonkaschokolade und was ist denn das bitte? Helga's Bratwurst & Bier :D






Wetteraussichten :))

Dienstag, 1. Oktober 2013

Trotz Hindernissen Ziel erreicht!

...das Flugzeug lies auf sich warten...mit ca. 1h Verspätung starteten wir in Sydney. die Maschine war klein und stickig, wenig Bewegungsmöglichkeiten, plärrende Kinder, alles in allem eine sehr klapprige Geschichte! Ich war so platt, dass ich glücklicherweise direkt einschlief. Als ich wieder aufwachte, konnte ich mich kaum mehr bewegen, keine gute Schlafposition! Wenigstens die Landung verlief reibungslos, wir sind nicht abgestürzt. Auf unser Gepäck mussten wir dann auch wieder ewig warten...Und bei unserem Glück heute kamen unsere Rucksäcke zwar, allerdings war unser Shuttel zum Hostel nicht mehr an der Busstation zu finden. Supi, wie kommen wir jetzt in's Hostel? Ein teueres Taxi wollten wir uns eigentlich ersparen! Da noch ein paar andere Backpacker das selbe Problem hatten, beschlossen wir uns hinzusetzen und abzuwarten, ob vielleicht noch irgendwas passiert. 


Busse kamen, die Hoffnung entfachte, der kommt zu uns, jaaa :) Nein, er fährt vorbei! :( Das passierte uns ca. 25 Mal. Eine Stunde verging. 
Ein Busfahrer stieg irgendwann aus und unterhielt sich mit uns, er war sehr nett, jedoch leider keine Hilfe in Sachen Transfer zu unserem Hostel. Gerade als wir beschlossen eher doch ein Taxi zu nehmen kam ein großer Mann, Mitte 50 mit Schnauzer auf uns zu und fragte, wohin wir wollen. Woodduck! Na also, das war der entscheidende Satz! Der Mann lud den Bus voll mit Backpackers und düste los. Für 5$ each fuhr er uns bis vor die Tür. Wir waren superglücklich endlich angekommen zu sein, schnallten uns das Gepäck auf den Rücken und liefen zum Eingang. Gerne hätte ich unsere Gesichter dann gesehen, als wir das Schild an der Tür entdeckten: 
Closed: 12:30 - 16:30 Uhr. Whaat? Wir hatten gerade 13:01 Uhr! Das darf doch nicht wahr sein! So schnell kann aus Freude Verzweiflung werden. Weit und breit sahen wir keine
Sitzbank, Wiese oder sonstiges, wo wir uns hätten ausruhen können. Es half alles nichts, hoch die Tasche, Bleibe suchen! Da kam uns das Café Byblos gerade recht. Zack waren wir wieder glücklich! Hier gönnte ich mir erst einmal ein paar Spritzer kaltes Wasser in's Gesicht und ein Falafel, mhhh yummi! Neben uns saß ein Mann mit seiner Tochter. Wir kamen in's Gespräch. Er erzählte, dass er Besitzer von Bananenfarmen ist. Da klingelten uns die Ohren. Verbirgt sich da vielleicht schon unser erster Job? Fragen kostet ja nix! Leider hatte er keinen Job für uns, aber wir unterhielten uns über all die vielen Backpacker und die zu wenigen Arbeitsstellen, vor Allem im Sommer bei 40-45 Grad. Dann erzählte er uns von einer Freundin, die eine Pferdefarm besitzt und dort auch u. a. Backpacker beschäftigt. Er rief bei ihr an und gab uns ihre Kontaktdaten. Während des Telefonates kamen uns die Minuten wie Stunden vor, wir waren total gespannt! Aber dann: Derzeit hat sie leider keine Stellen frei, aber wir sollen unsere CVs trotzdem mal zumailen, besser als nix! Ein paar Minuten später rief eine andere Freundin bei dem Mann an, die auch eine Pferdefarm besitzt, möglicherweise hat sie Arbeit für uns. Morgen schicken wir mal unsere Daten hin und warten ab, was dabei rauskommt und suchen hier parallel weiter. Auch wenn das Resultat nicht durchweg positiv ausgefallen ist, sind wir doch total begeistert von der Offenheit und Hilfsbereitschaft der Aussies. Nichtsahnend sitzt man in einem Café und plötzlich hat man mit ein bisschen Glück einen Job und neue Bekanntschaften geknüpft! In Deutschland wäre das so undenkbar! 

Nachdem wir uns bedankt und verabschiedet hatten, liefen wir weiter zur Mall und schauten uns ein wenig um, solange wir noch warten mussten. Endlich war es 16:30 Uhr und wir liefen zurück zum Hostel. Auf dem Weg sahen wir einen Autoverleih und schauten uns schon mal nach einem Van um, da gibt es einiges zur Auswahl, juchey! :) Das schauen wir uns die Tage noch mal genauer an! Im Hostel angekommen kam kurze Zeit später jemand und ließ uns einchecken - eeeeendlich!!! Total happy schnappten wir uns zum letzten Mal Sack und Pack und zogen in unser neues Zimmer für die nächsten 7 Tage ein. Auf dem Weg wurden wir schon mehr als herzlich begrüßt! Die Hostelbewohner sind eben einzigartig! :) Unsere Zimmergenossen sind auch ziemlich cool, ich bin mir sicher, wir werden eine mega gute Zeit hier haben! Da wir noch unglaubliche 27 Grad haben (und hier im Zimmer sicherlich noch mehr!), werden wir uns erst mal nicht in's Bett legen, sondern den Tag mit ein paar Gläschen Goon ausklingen lassen und dann später hoffentlich allen fehlenden Schlaf nachholen. Cheers!

:)

das Adventure-Team auf dem Hosteldach mit einem Aborigini

das Adventure-Team vor dem botanischen Garten

 am Watson's Bay


am Bondi Beach


Couchsurfing! :))

im YoghurtLand-Paradies <3

 Quatsch machen mit Elena im Westfield Tower

...und er macht auf Plastikeimern Musik - Wahnsinn!!


die Aussicht vom Westfield Tower

DA wohne ich...irgendwo! :)